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Corporate Venturing als Quelle unternehmerischer Innovationen

26.03.2015

Fachtagung am 29. April 2015 in Witten erkundet die „Entwicklungshilfe“ von Familienunternehmen für kleine Start-ups und umgekehrt die Innovationskraft derselben für bereits etablierte Unternehmen

Eine Fachtagung des Entrepreneurship Zentrums Witten an der Universität Witten/Herdecke am 29. April untersucht die Rolle des Corporate Venturing für unternehmerische Innovation. Als Apple 2008 sein iPhone neu an den Markt brachte, hat es gleichzeitig 100 Millionen Dollar in den iFund gesteckt und diese Summe später noch mal verdoppelt.

Mit diesem Geld wurden kleine Firmen unterstützt, die die Apps für das neue Gerät entwickelten. Beim Start des neuen Handys waren so auch gleich genügend kleine Programme vorhanden, die den Kauf des iPhones attraktiv machten. Corporate Venturing nennt man diese Art der „Entwicklungshilfe“, wenn große Firmen Risikokapital für kleinere bereitstellen.

Es ist ein interessanter Markt für beide Seiten: Die großen sparen teure eigene Forschungsabteilungen und können viel schneller auf technologische Neuerungen reagieren. Die Kleinen bekommen eine Finanzspritze, die sie woanders nicht hätten auftreiben können. Und beide Seiten tragen ein Risiko: Die Manager des Funds einer großen Firma stehen unter hohem Erfolgsdruck und die kleinen „Nehmer“ sind leicht Opfer strategischer Entscheidungen der „Großen“.

Die Tagung am 29. April thematisiert insbesondere die Rolle von deutschen Familienunternehmen an diesem speziellen Markt. Moritz Neutard stellt neue Forschungsergebnisse vor und zwei Vertreter von Familienunternehmen berichten von ihren Erfahrungen: Björn Rentzsch von Vorwerk stellt das diesbezügliche Konzept vor, und Marc Berg berichtet von den mehrjährigen Erfahrungen von Finnovato, das für die Otto Group diese spezifische Innovationsaufgabe übernommen hat.

„Es geht uns darum, mit den Best-Practice-Beispielen die Eigentümer mittelständischer Unternehmen auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen. Viele sehen die strategischen Vorteile noch nicht, sondern haben immer noch Angst, mögliche Konkurrenten zu stärken“, beschreibt Prof. Dr. Rudolf Wimmer, Vizepräsident der Universität Witten/Herdecke und einer der Veranstalter der Tagung, die Idee dahinter.

Außerdem geht es um konkrete Tipps, wie und in welcher Rechtsform man so einen Venturing organisiert, wie kurz- bzw. langfristig man daraus Rendite erwarten darf oder für welche Innovationen sich diese Form eher lohnt.

Corporate Venturing als Quelle unternehmerischer Innovationen
Workshop am 29. April 2015 im FEZ Witten, Alfred-Herrhausen-Str. 44,
von 14 – 18 Uhr, Unkostenbeitrag 40 €
Anmeldung unter http://de.amiando.com/CWRTSMF

Weitere Informationen bei:
Katharina Sperling
ks@ezw.de
Thilo Pukall
tp@ezw.de
Die Handynummer können Sie unter 02302/926-805/849 erfragen.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.100 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Weitere Informationen:

http://de.amiando.com/CWRTSMF

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke

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