Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ConWeaver erfolgreich angewendet

07.10.2008
In vielen Unternehmen schlummert Wissen, das nicht ausreichend genutzt wird. Die am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelte semantische Suchmaschine ConWeaver bietet hierfür Lösungen. Auf dem 4. Semantics Day am 12. November 2008 präsentieren und diskutieren Anwender der ConWeaver-Technologie ihre Ergebnisse.

"Wenn wir wüssten, was wir alles wissen!" lautet der berühmte Satz, der das Dilemma der heutigen Informationsüberflutung beschreibt. Das wertvolle Wissen der Unternehmen, das in Form von unterschiedlichen Dateien, Akten, Objekten auf verschiedenen Datenbanken, Netzwerken und Datenträgern liegt, wird oftmals nur unzureichend genutzt. Die Suche nach relevanten Informationen wird zunehmend schwieriger und nimmt unnötig viel Zeit in Anspruch.

Moderne Methoden des Informations- und Wissensmanagements können diese Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen wesentlich verbessern. Auf dem Anwenderworkshop am 12. November 2008 im Fraunhofer IGD referieren Anwender und Entwickler über ihre bisherigen Erfahrungen rund um die semantische Suche mit ConWeaver. Bereits zum vierten Mal veranstaltet das ConWeaver-Team den "Semantics Day" und stellt dort seine innovative Technologie vor. Der Schwerpunkt dieses "Science meets Business"-Workshops liegt auf der erfolgreichen Anwendung der ConWeaver-Technologie.

Projektleiter Dr. Thomas Kamps und der ConWeaver-Entwickler Richard Stenzel zeigen in ihren Vorträgen, wie die Fraunhofer-Software es ermöglicht, Wissen weitgehend automatisiert aus den unterschiedlichsten Datenbanken zu extrahieren, miteinander zu verknüpfen und als übersichtlich strukturierte Wissensnetze darzustellen. Beate Kögel, Projektleiterin des technischen Wissensmanagements bei der Bilfinger Berger AG, zeigt, warum ihr Unternehmen die semantische Technologie einsetzt und welche Vorteile die Integration der Unternehmensdaten in eine intelligente semantische Suche hatte. Von ihren Projekterfahrungen mit der neuartigen semantischen Suchtechnologie berichtet auch Andrea Hammerl vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM. Dr. Torsten Antoni vom Forschungszentrum Karlsruhe referiert über das gemeinsame Projekt mit ConWeaver im Zusammenhang mit dem Teilchenbeschleuniger am CERN, der im September 2008 offiziell in Betrieb genommen wurde.

Das detaillierte Programm sowie ein Anmeldeformular zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.conweaver.de.

Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro. Darin enthalten sind alle Tagungsunterlagen sowie ein Mittagsimbiss und Getränke. Für Studenten und Alumni des Fraunhofer IGD gilt eine reduzierte Gebühr von 75 Euro. Für Journalisten ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, um Anmeldung wird aber gebeten.

4. Semantics Day "Anwenderworkshop - Semantische Suche mit ConWeaver"
Zeit: Mittwoch, 12. November 2008, 10.00 - 15.40 Uhr
Ort: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt

Ansprechpartner:

Dr. Thomas Kamps
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD Deputy Department Manager/Head of ConWeaver Team

Geschäftsführer ConWeaver GmbH

Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Tel +49 6151 155-651
Fax +49 6151 155-139
Email: thomas.kamps@igd.fraunhofer.de

Bernad Lukacin | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.conweaver.de
http://www.igd.fraunhofer.de/igd-a3/index.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität
23.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

nachricht Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen
23.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie