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Clash of Realities 2012 - Elite der Computerspielforschung kommt erneut nach Köln

26.03.2012
Vom 23. bis zum 25. Mai 2012 findet zum vierten Mal die International Computer Game Conference Cologne »Clash of Realities« statt. Köln wird dabei erneut zum Zentrum der internationalen Computerspielforschung.

Die wissenschaftliche Bandbreite der Dis­kus­sionen umfasst Kommunikationsforschung, Neurologie, Kunstwissenschaften, Medienpsychologie, Bildungs- und Sozialwissenschaften, Film- und Bildwissenschaften, Lehr- und Lernforschung, Medienpädagogik sowie Spieleentwicklung und Gamedesign mit dem Themenschwerpunkt »Independant versus Mainstream Gamedesign«.

Vom 23. bis zum 25. Mai 2012 findet zum vierten Mal die International Computer Game Conference Cologne »Clash of Realities« statt. Köln wird dabei erneut zum Zentrum der internationalen Computerspielforschung. Unter anderem werden die international renommierten Expertinnen Tracy Fullerton (University of Southern California), Constance Stein­kuehler (University of Wisconsin-Madison und zurzeit als Beraterin der Regierung von Präsident Obama im Weißen Haus) sowie Doris C. Rusch (DePaul University in Chicago) über ihre neuesten Forschungsergebnisse berichten:

Tracy Fullerton spricht über ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich Games und Videokunst, Doris C. Rusch über Gamedesign und Game-Entwicklung und Constance Steinkühler über informelles Lernen in Online-Spielen (Cognition and Learning in Massively Multiplayer Online Games). Clash of Realities findet auf dem Campus Südstadt der Fachhochschule Köln statt.

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Konferenz richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, Journalistinnen und Journalisten, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Organisatoren sind das Institut für Medienforschung und Medien­päda­gogik sowie das Cologne Game Lab der Fachhochschule Köln und Electronic Arts Deutsch­land. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Voranmeldung wird gebeten unter www.clashofrealities.de.

Die Konferenz betrachtet das Forschungsfeld Computerspiele (Game Studies) aus verschiedensten wissenschaftlichen Perspektiven. Crossmediale Prozesse und das Phänomen »gamification« (die Übertragung spielerischer Elemente und Prozesse in spielfremde Zusammenhänge beispielsweise zur Steigerung der Lernmotivation und des Lernerfolgs) werden analysiert sowie neuartige Spielformen und -formate in den Blick genommen. Die wissenschaftliche Bandbreite der Dis­kus­sionen umfasst Kommunikationsforschung, Neurologie, Kunstwissenschaften, Medienpsychologie, Bildungs- und Sozialwissenschaften, Film- und Bildwissenschaften, Lehr- und Lernforschung, Medienpädagogik sowie Spieleentwicklung und Gamedesign mit dem Themenschwerpunkt »Independant versus Mainstream Gamedesign«.

Gleichzeitig bietet »Clash of Realities« die ideale Bühne, einem auch internationalen Publikum die Ergebnisse des Forschungsprojektes zur spielerischen Vermittlung von IT-Kompetenz für benachteiligte Jugendliche (»SpITKom«) und den entwickelten Prototyp eines »Multiplayer Browser Games« vorzustellen. Daher wird das Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fachhochschule Köln die Abschlusskonferenz seines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Europäischen Sozialfonds geförderten Forschungsprojekts SpITKom am 24. und 25. Mai 2012 durchführen. Die Hauptvorträge dieser Ver­an­staltung werden zwei renommierte Experten aus dem Bereich game-based Learning halten: Patrick Felicia (Waterford Institute of Technology, UK) und Kurt Squire (University of Wiscon­sin-Madison, USA). Besonders interessant ist die Abschlusskonferenz für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Entwicklerinnen und Entwickler von Computerspielen. Kooperationspartner von SpITKom sind die Humance AG, die Bildungszentren des Baugewerbes e.V., die Nurogames GmbH sowie die Dienstleistungsgewerkschaft für Informatik mbH(DGLI). Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter: www.spitkom.de

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 19700 Studierende werden von rund 430 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten umfasst mehr als 75 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung und zertifiziert als familiengerechte Hochschule.

Das Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fachhochschule Köln vermittelt Studierenden der Sozialen Arbeit medienpädagogische Handlungskompetenz. In den Lehrveranstaltungen des Instituts erwerben die Studierenden u.a. Kenntnisse der alltäglichen Mediennutzung ihrer zukünftigen Klienten, erfahren pädagogische Handlungsoptionen und erlernen den Einsatz von Spielen und Medien (wie z. B. Foto und Film) in der sozialpädagogischen Praxis. In den vergangenen 20 Jahren hat das Institut zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt, die sich aus medienpädagogischer Perspektive vor allem mit der Rezeption von Computerspielen durch Kinder und Jugendliche auseinandergesetzt haben. Das Institut zählt zu den drittmittelstärksten Einrichtungen der Fachhochschule Köln und ist bundesweit ein gefragter Ansprechpartner im wissenschaftlichen und pädagogischen Diskurs über Computerspiele.

Das Cologne Game Lab der Fachhochschule Köln entwickelt und erforscht interaktive Inhalte und bildet Fachkräfte für die Games-Branche aus. Zu den Arbeitsgebieten des Instituts zählen neben (digitalen) Spielen auch interaktive Film- und TV-Formate, nonlineare Bildungsangebote sowie verwandte Formen digitaler Kunst und Unterhaltung. Im Zentrum steht die kreative Auseinandersetzung mit den Bereichen Konzeption, Game Design, Autorenschaft sowie audiovisuelle Gestaltung. Des Weiteren sollen innovative narrative Formate und Interaktionsschnittstellen entwickelt werden.

Electronic Arts (NASDAQ: EA) ist ein weltweit führendes Unternehmen auf dem Gebiet der digitalen interaktiven Unterhaltung. Die Spiele des Unternehmens werden sowohl auf Datenträgern als auch online mittels internetfähigen Spielekonsolen, PCs, Mobiltelefonen und Tablets angeboten. EA hat mehr als 100 Millionen registrierte Spieler und ist in 75 Ländern aktiv. EA erzielte im Geschäftsjahr 2011 (1. April 2010 bis 31. März 2011) einen Umsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar (nach US-GAAP). Das Unternehmen hat seinen Sitz in Redwood City, Kalifornien, und ist bekannt für Spieleserien wie Die Sims, Madden NFL, FIFA, Need for Speed, Battlefield und Mass Effect.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit
www.clashofrealities.de.
Kontakte für die Medien
Fachhochschule Köln
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Petra Schmidt-Bentum
Tel.: 0221/82 75 -31 19
E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de
www.fh-koeln.de
ww.facebook.com/fhkoeln
www.twitter.com/fhkoeln
Electronic Arts
Martin Lorber
PR Director und Jugendschutzbeauftragter
Telefon 0221/97582-2637
E-Mail: mlorber@ea.com
www.presse.electronic-arts.de
www.spielkultur.ea.de

Petra Schmidt-Bentum | idw
Weitere Informationen:
http://www.clashofrealities.de/

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