Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Citizen Science und Lösungen für globale Probleme auf Woche der Umwelt

04.06.2012
Mit Citizen Science, also Wissenschaft zum Mitmachen, und Lösungen für globale Probleme präsentiert sich das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) auf der Woche der Umwelt in Berlin.
Am 5. und 6. Juni sind die Wissenschaftler im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt ERDE“ an Stand 14 im Zelt 5 im Garten des Bundespräsidialamt zu finden. Die Woche der Umwelt findet zum vierten Mal statt und stellt Deutschlands innovativste Umweltprojekte vor. Organisiert wird sie von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Aus 550 Bewerbungen für die „Woche der Umwelt“ hat die Jury ca. 200 Aussteller für die Umwelt-Schau ausgewählt. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) wird sich als einer der Aussteller mit den Projekten „PRONAS“, „Tagfalter-Monitoring“, „SOKO Bio“, „ARSOlux“ und „Nachhaltiges Landmanagement“ präsentieren.

Es werden über 12 000 Besucher aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zur Woche der Umwelt erwartet. Anschauliche und umfangreiche Projekte werden in einer 3 000 Quadratmeter großen Zeltstadt präsentiert. Zudem finden Diskussionsrunden, ca. 80 Foren zu Fachthemen wie „Innovative Umwelttechnik“, „Mobilität“ usw. statt.

Die fünf UFZ-Projekte im Einzelnen:

Die Lernsoftware PRONAS vermittelt Forschungsergebnisse zum Einfluss des Klimawandels auf die Biodiversität und kann Zukunftsszenarien simulieren. Die frei zugängliche Software baut auf dem EU-Projekt zur Biodiversität „ALARM“ auf. http://www.ufz.de/index.php?de=17465

Im Projekt Tagfalter-Monitoring Deutschland zählen seit 2005 ehrenamtliche „Transektzähler“ Schmetterlinge entlang festgelegter Zählstrecken. Die Daten werden am UFZ gesammelt, kontrolliert und wissenschaftlich ausgewertet. http://www.tagfalter-monitoring.de/

Das DBU-Projekt „SOKO Bio“ entwickelt die Software Ecopay als Entscheidungshilfe, um ökologisch effektive und kosteneffiziente Ausgleichszahlungen für Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Arten und Lebensraumtypen im Grünland zu bestimmen. http://www.ufz.de/export/data/global/31917_ufz_bericht_01_12_.pdf

Weltweit konsumieren ca. 137 Mio. Menschen arsenkontaminiertes Trinkwasser (Grenzwert WHO 10 µg/L). ARSOlux ist ein präziser Biosensor, mit dem der Arsengehalt im Wasser direkt vor Ort durch einen portablen Luminometer einfach nachweisbar ist. http://www.ufz.de/arsolux/index.php?de=20675

Das BMBF-Projekt Nachhaltiges Landmanagement erforscht die Wechselwirkungen zwischen Landmanagement, Klimawandel und Ökosystemdienstleistungen und initiiert Innovative Systemlösungen für ein nachhaltiges Landmanagement.
http://nachhaltiges-landmanagement.de/

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit dem Jahr 2000 fördern sie den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Und: Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Damit fördert das Wissenschaftsjahr 2012 die gesellschaftliche Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder einer nachhaltigen Entwicklung.

Links:

Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt ERDE:
http://www.zukunftsprojekt-erde.de/

Weitere Informationen:
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Katrin Peretzki
Telefon: 0341-235-1865
http://www.ufz.de/index.php?de=21257
oder über
Tilo Arnhold (UFZ-Pressestelle)
Telefon: 0341-235-1635
www.ufz.de/index.php?de=640

Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg 1000 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit über 33.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Tilo Arnhold | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz.de
http://www.ufz.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie