Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Chip für's Auge: Wettlauf der Systeme

15.09.2009
Weltweit arbeiten über 20 Konsortien an verschiedenen Sehprothesen, die blinden Menschen Seheindrücke vermitteln sollen. Der Wettlauf dieser Systeme - die ersten befinden sich auf der Zielgeraden zur Marktreife - steht im Mittelpunkt eines internationalen Symposiums am Samstag, den 19. September 2009 im Wissenschaftszentrum Bonn.

Der Chip im Auge ersetzt den Blindenstock - zu Beginn der neunziger Jahre erschien diese Idee utopisch. Inzwischen arbeiten weltweit rund 20 Konsortien aus Wissenschaftlern, Ärzten und Firmen an der Realisierung.

Elektronische Sehhilfen werden in klinischen Studien erprobt und vermitteln erblindeten Patienten mit degenerativen Netzhauterkrankungen Seheindrücke. Es gibt inzwischen unterschiedliche technische Systeme und schon die nächsten Generationen der Sehprothesen. Das Wissen von Ingenieuren, Informatikern, Biologen und Medizinern verschmilzt zu neuen Strategien, um Elektronik und Nervensystem miteinander zu verknüpfen.

In Deutschland haben zwei Stiftungen die Entwicklung von Anfang an durch ihren Einsatz entscheidend voran gebracht: die "Retina Implant Foundation" und die "Pro Retina Stiftung zur Verhütung von Blindheit", einer Stiftung der Patientenorganisation Pro Retina Deutschland e.V.

Die Stiftungen organisieren nun zum zweiten Mal am 19. September 2009 im Wissenschaftszentrum Bonn ein internationales Symposium über Sehprothesen, das einen Bogen von der Grundlagen- bis zur klinischen Forschung spannt. Führende Konsortien aus Australien, China, Deutschland, Japan, Österrreich, Schweiz, Südkorea, USA und Ungarn präsentieren ihre Ergebnisse und diskutieren ihre verschiedenen Konzepte. Die hochkarätige Veranstaltung wird auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Zum Symposium findet ein vorgeschaltetes Pressegespräch mit Experten und Patienten statt.

Pressegespräch
Der Chip für's Auge: Wettlauf der Systeme
Freitag, 18. September 2009 · 10:30 Uhr
Wissenschaftszentrum · Ahrstraße 45 · 53175 Bonn
Pressekontakt
Dipl. Biol. Barbara Ritzert
ProScience Communications - die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH
Andechser Weg 17
82343 Pöcking/Starnberger See
Fon: 08157 93970
Fax: 08157 9397-97
ritzert@proscience-com.de

Barbara Ritzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.stiftung-retina-implant.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie