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Chemische Technik als Problemlöser: ProcessNet trifft sich in Mannheim

15.06.2009
An der Leitlinie "Chemie und Technik für Energie, Ressourcen, Mobilität und Gesundheit" orientiert sich das Programm der dritten ProcessNet-Jahrestagung, die vom 8. - 10. September 2009 im Congress Center Rosengarten Mannheim stattfindet.
In 35 Übersichts- und Tandemvorträgen, 160 Einzelvorträgen und auf 140 Postern präsentieren Wissenschaftler und Anwender die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse aus dem Themenspektrum der Fachgemeinschaften von ProcessNet, der gemeinsamen Plattform aller Gremien der DECHEMA und der VDI-GVC.

Die ProcessNet-Jahrestagung findet in diesem Jahr zusammen mit der 27. Jahrestagung der Biotechnologen statt.

Dies spiegelt sich auch im Programm wider, das neben den Schwerpunkten von ProcessNet - chemische Reaktionstechnik, Fluiddynamik und Trenntechnik, Partikeltechnik, Prozess- und Anlagentechnik bis hin zur Sicherheitstechnik - eine Reihe gemeinsamer Fachthemen von der stofflichen und energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe bis hin zur Bioseparation aufgreift.

Mit seinem Festvortrag "Modellieren, Simulieren, Optimieren: Was ist das aus mathematischer Sicht?" wird Professor Martin Grötschel vom Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik das hochkarätige Vortragsprogramm eröffnen. Ob die Biomasse wirklich eine Alternative zur Energieerzeugung aus fossilen Rohstoffen sein kann, diskutiert Professor Hartmut Michel, Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt und Chemie-Nobelpreisträger des Jahres 1988, in seinem Plenarvortrag "Photosynthese: Ihre Effizienz und die Konsequenzen". Es folgen an den drei Tagen vier weitere Plenarvorträge, die sich den Themen Photosynthese, Personal Health Systems, Energiespeicherung, Mikroalgen als Rohstoffquelle sowie Produktinnovation widmen.

Die fachbegleitende Ausstellung von Firmen aus den Bereichen der chemischen Technik und der Verfahrenstechnik wird wieder integraler Bestandteil der Veranstaltung sein. Hier können sich alle Teilnehmer über neueste industrielle Entwicklungen informieren und Kontakte zu Firmen knüpfen oder pflegen. Studenten und Doktoranden erhalten bei den Firmen und in dem zweitägigen Studenten- und Doktorandenprogramm Informationen über den Berufseinstieg als Chemiker oder Verfahrenstechniker.

Beim ChemCar-Wettbewerb, der von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVIs) bereits zum vierten Mal organisiert wird, können Studierendenteams ihre selbstgebauten Fahrzeuge gegeneinander antreten lassen. 2000 Euro gewinnt das Team, dessen Fahrzeug ausschließlich mit Hilfe (bio-)chemischer Reaktionen eine vorgegebene Strecke zurücklegt.

Bitte merken Sie sich schon jetzt den Termin für unsere Pressekonferenz vor:

8. September 2009, 11.00-12.00 Uhr im Congress Center Rosengarten Mannheim

ProcessNet - eine gemeinsame Initiative von DECHEMA und VDI-GVC - bündelt seit 2007 die Aktivitäten der beiden Gesellschaften in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen und Technischer Chemie unter einem Dach. Derzeit vereint ProcessNet über 5.000 Mitglieder aus Wissenschaft, Industrie und Behörden. In acht thematisch gegliederten Fachgemeinschaften finden Interessierte eine Plattform, um fach- und branchenübergreifend wissenschaftlich-technische Problemstellungen und Themen von übergeordneter technischer und gesellschaftlicher Bedeutung zu bearbeiten. ProcessNet identifiziert neue wissenschaftliche Trends, stößt förderpolitische Initiativen an und ist nationaler Ansprechpartner für internationale Kooperationen. Neben der Gremienarbeit organisiert ProcessNet zahlreiche Veranstaltungen, darunter die ProcessNet-Jahrestagung mit weit über 1.000 Teilnehmern. Die Mitwirkung bei ProcessNet ist über die Mitgliedschaft in DECHEMA und / oder VDI-GVC möglich.

Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://processnet.org/jt2009

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