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Chemische Evolution: Der Ursprung des Seins und was man vom Nachbarplaneten Mars lernen kann

09.01.2009
Bei den 2. Manfred-Eigen-Nachwuchswissenschaftlergesprächen zum Thema "Chemische Evolution" im Hanse-Wissenschaftskolleg vom 4. bis 6. Februar 2009 geht es um die Frage nach dem Ursprung des Seins.

Klar ist, dass sich auf der Erde eine Form des Lebens durchgesetzt hat, die auf den Nukleinsäuren (RNA und DNA) und den Proteinen, sowie fünf Nukleotiden und 20 Aminosäuren basiert.

Die bis heute kontrovers diskutierte Frage, wo und wie sich die für unser Leben auf der Erde so bedeutenden Moleküle gebildet haben, soll bei den Gesprächen als Leitfaden dienen.

Hypothesen zu den Umweltbedingungen der Erde und anderer Himmelskörper unseres Sonnensystems vor 4,5 bis 3,5 Milliarden Jahren werden ebenso diskutiert wie Aspekte der abiogenen Entstehung der Biomoleküle aus nichtlebenden Vorläufern.

Wie haben sich aus den elementaren Bauelementen selbst replizierende und variierende chemische Informationssysteme gebildet und wie entwickelte sich der dafür notwendige Metabolismus als Energiequelle?

Gemeinsam mit der Deutschen Bunsen-Gesellschaft und dem Center of Interface Science der Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Bremen organisiert das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) diese interdisziplinär ausgerichtete und hochkarätig besetzte Veranstaltung.

Sie richtet sich nicht nur an organische Chemiker, sondern beispielsweise auch an Astrophysiker und Astrobiologen. Den jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen wird dabei die Gelegenheit zum Austausch mit hochrangigen und exzellenten Forschern in einer offenen, informellen Atmosphäre gegeben.

Neben dem Schirmherrn der Manfred-Eigen Nachwuchsgespräche, dem Nobelpreisträger für Chemie, Prof. Dr. multi h.c. Manfred Eigen und anderen ausgewiesenen Experten, wird Prof. Dr. Jesco v. Puttkamer (NASA Headquarters, Leiter des bemannten Raumfahrtprogramms) an der Tagung teilnehmen.

Veranstalter: Hanse-Wissenschaftskolleg, Center of Interface Science der Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Bremen sowie die Bunsen-Gesellschaft für physikalische Chemie.

Veranstaltungsort:
Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK), Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst
Adressaten: Studierende, Doktoranden und junge Wissenschaftler aus den Fachgebieten Physikalische Chemie, Astrophysik, Astrobiologie und andere relevante Disziplinen.
Bewerbungsfrist: 20. Januar 2009. Bewerbungen bitte vorzugsweise online über http://www.bunsen.de

(Die Veranstalter übernehmen zwei Übernachtungen in einem Doppelzimmer)

Kontakt:
Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Universität Oldenburg, e-mail:katharina.al.shamery@uni-oldenburg.de

Wolfgang Stenzel, Hanse-Wissenschaftskolleg, e-mail:w.stenzel@h-w-k.de

Heidi Müller-Henicz | idw
Weitere Informationen:
http://www.h-w-k.de
http://www.bunsen.de/Veranstaltungen
http://www.bunsen.de

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