Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Call for Papers: Arbeitskonferenz „Mehr Männer für das Studium der Sozialen Arbeit!“

07.12.2012
Ergebnisse aus Maßnahmen zur Erhöhung des Männeranteils bei den Studierenden Sozialer Arbeit
Zeit: Donnerstag, der 13. Juni 2013; 10 bis 17.30 Uhr
Ort: Fachhochschule Frankfurt, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main

Als Kooperationsveranstaltung von:
Fachgruppe Gender der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit
gFFZ Gender‐und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen
Kompetenzzentrum Technik‐Diversity‐Chancengleichheit e.V. Bielefeld
Projekt Neue Wege für Jungs/Boys'Day – Jungen‐Zukunftstag

Soziale Arbeit war und ist ein Beruf, in dem deutlich mehr Frauen als Männer tätig sind. Dieser Umstand wird seit einiger Zeit verstärkt als fachliches und geschlechterpolitisches Problem diskutiert. Dies gilt vor allem für das Berufsfeld der Kindertagesbetreuung, aber auch für andere Felder der Sozialen Arbeit wie die Familien‐ und Erziehungshilfen, Krisen‐ und Konfliktberatung oder die Altenarbeit.

Gefordert wird, die Zahl der männlichen Fachkräfte zu erhöhen und entsprechende
Fördermaßnahmen auf den Weg zu bringen. Für die Kitas wurde bereits kürzlich ein umfassendes Bundesmodellprogramm zur Förderung von männlichen Fachkräften in Kitas aufgelegt. Ein weiteres wichtiges Förderinstrument stellt die Kampagne zum bundesweiten Boys'Day dar, dessen Ziel die Annäherung von männlichen Schülern an bislang frauendominierte Berufsfelder ist, z.B. im Erziehungswesen, in der Sozialarbeit oder der Pflege.

Bei den Bemühungen um männliche Nachwuchsförderung in sozialen Berufen kommt auch den Hochschulen und Studiengängen der Sozialen Arbeit eine herausgehobene Bedeutung zu. Vermehrt lassen sich Initiativen ausmachen, die die geschlechtsspezifischen Ungleichverteilungen in Studium und Beruf kritisch thematisieren und Konzepte zur Erhöhung der Zahl männlicher Studierender entwickeln und umsetzen. Dies geschieht insbesondere im Kontext des Boys'Day und/oder anderer Projektansätze in der Zusammenarbeit mit Studierenden bzw. im Kontext von Maßnahmen des Hochschulmarketings sowie der Studienberatung.

Bislang haben diese Bemühungen aber noch einen stark singulären Charakter. Ergebnisse der Projekte an den einzelnen Hochschulstandorten werden noch kaum öffentlich kommuniziert, ein gemeinsamer Diskurs ist nicht entwickelt wie auch die entsprechenden Akteure und Akteurinnen wenig vernetzt sind.

Vor diesem Hintergrund richten das Gender‐ und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ) in Kooperation mit dem Projekt Neue Wege für Jungs | Boys'Day und der Fachgruppe Gender der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit (DGSA) eine Arbeitskonferenz aus.

Zielgruppe sind Akteure und Akteurinnen sozialpädagogischer/sozialarbeiterischer Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten sowie Gleichstellungsbeauftragte und Verantwortliche für Studienberatung und Career Services, die nach Wegen zur Erhöhung des Anteils junger Männer in den entsprechenden Studiengängen suchen oder bereits Maßnahmen erprobt haben.

Die Veranstaltung will Kolleginnen und Kollegen sozialarbeitswissenschaftlicher Studiengänge und weitere Interessierte zusammen führen und Raum geben, von Erfahrungen aus Projekten der männlichen Nachwuchsförderung zu berichten, gemeinsam kritisch zu diskutieren, offene Entwicklungsfragen zu benennen und Zukunftsaufgaben und ‐strategien zu erarbeiten.

Hierzu werden mit diesem Call for Papers Impulsbeiträge zu folgendem Themenspektrum gesucht:
- Wie wird die Frage der gezielten Ansprache des männlichen Nachwuchses in Studiengängen Sozialer Arbeit in den Hochschulen diskutiert?
- Welche Akteure engagieren sich bei dieser Frage?
- Welche Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils männlicher Studierender in Studiengängen Sozialer Arbeit werden entwickelt?
- Welche Kooperationen innerhalb und außerhalb der Hochschule werden dabei eingegangen?
- Welche Ergebnisse liegen bereits vor?
- Wie werden solche Maßnahmen evaluiert?
- Welche Praxisprobleme und institutionellen Widerstände werden sichtbar?
- Welche offenen – theoretischen und praktischen – Entwicklungsaufgaben für die Erhöhung des Anteils männlicher Studierender in Studiengängen Sozialer Arbeit lassen sich ausmachen?

Die Beiträge können empirischer, theoretischer und programmatischer Art sein. Sie dürfen einen zeitlichen Umfang von 20 min nicht überschreiten, um den Charakter einer Arbeitskonferenz zu erhalten.

Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 15.02.2013 an folgende Kontaktadresse:
chwalek@kompetenzz.de oder
Kompetenzzentrum Technik‐Diversity‐Chancengleichheit e.V.,
Wilhelm Bertelsmann Str. 10, 33602 Bielefeld

Ihre Vorschläge sollten auf höchstens einer Manuskriptseite folgende Angaben machen:
- Name/Institution/Kontaktadresse/evtl. Homepage
- Titel des Beitrags
- Fragestellung
- Methodisches Vorgehen
- Befunde, Thesen
- Falls vorhanden: eigene Publikationen zum Beitrag

Bitte leiten Sie den Call an interessierte Personen weiter.

Mit freundlichen Grüßen der Konferenzplanerinnen
Doro‐Thea Chwalek (Kompetenzzentrum Technik‐Diversity‐Chancengleichheit e.V.
Girls'Day | Boys'Day | Neue Wege für Jungs Projektleitung)
Prof. Dr. Lotte Rose (Gender‐ und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen/gFFZ)

Christina Haaf | idw
Weitere Informationen:
http://www.kompetenzz.de/
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/content/download/9377/80476/file

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern
08.12.2017 | Swiss Tropical and Public Health Institute

nachricht Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter
07.12.2017 | Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Brände die Tundra langfristig verändern

12.12.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen

12.12.2017 | Medizin Gesundheit