Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Business Model Innovation – Neue Einsatzmöglichkeiten für Mikroverkapselung

03.09.2009
Die Technologie der Mikroverkapselung ist nicht neu – ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten jedoch schon. Das Fraunhofer IAO zeigt am Mittwoch, 7. Oktober 2009, im Forum »Business Model Innovation« Möglichkeiten auf, Produktinnovationen zu schaffen und neue Geschäftsfelder zu generieren.
Was lange währt, wird gut: Obwohl die Technologie der Mikroverkapselung schon einige Jahrzehnte alt ist, bietet sie durch technische Inventionen immer wieder neue Anwendungsfelder. Längst gehen die Einsatzgebiete von Mikrokapseln über Durchschreibepapier, Backmischungen und Duftpapier hinaus.

Unterschiedlichste Branchen haben durch diese vielfach einsetzbare Technologie die Möglichkeit, Produktinnovationen zu schaffen und völlig neue Geschäftsfelder zu generieren.

Wie dies gelingen kann, zeigt das Fraunhofer IAO im Rahmen des Forums »Business Model Innovation – Neue Einsatzmöglichkeiten für Mikroverkapselung« am 7. Oktober 2009 im Institutszentrum Stuttgart der Fraunhofer-Gesellschaft. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen innovative Möglichkeiten und neue Technologien im Bereich der Mikroverkapselung.

Bei der Mikroverkapselung handelt es sich um eine Technik, mit der feste, flüssige oder gasförmige Stoffe in kleinsten Portionen mit einer Hülle umgeben werden. Die verkapselten Inhaltsstoffe können dabei dauerhaft eingeschlossen oder gezielt freigesetzt werden.

Neben den Life-Science-Bereichen Pharma, Medizin, Kosmetik oder der Lebensmitteltechnologie bis hin zur Bau-, Elektronik-, Textil-, Papier- und Chemieindustrie kommen Mikrokapseln heute in den unterschiedlichsten Produkten zum Einsatz. Und das immense Marktpotenzial der Mikroverkapselung ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Beispiele für den Einsatz der Mikroverkapselung in unterschiedlichen Bereichen zeigen deren große Bandbreite: von selbstheilenden Oberflächen, Notschmiersystemen und verkapselten Geschmacksstoffen bis hin zu Oberflächen, die in ihrer Farbe beliebig einstellbar sind. Neben informativen Vorträgen zu diesen Anwendungsbeispielen stehen den Teilnehmern des Forums Experten aus Industrie und Forschung für anregende Diskussionen im Rahmen einer Fachausstellung zur Verfügung.

Sowohl Unternehmen, die im Bereich Mikroverkapselung tätig sind als auch Unternehmen, die in diesen Bereich einsteigen wollen, können im Rahmen dieser Veranstaltung Potenziale und neue Einsatzmöglichkeiten der Mikroverkapselung kennen lernen.

Termin: Mittwoch, 7. Oktober 2009
Ort: Institutszentrum Stuttgart der Fraunhofer-Gesellschaft (IZS)
Teilnahmegebühr: 245 €; Frühbucherrabatt bis zum 7. September: 100 €
Informationen und Anmeldung:
www.iao.fraunhofer.de/lang-de/veranstaltungen.html?task=view_detail&agid=60&year=2009&month=10&day=7

Verena Krug | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise