Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Business Intelligence in Forschung und Entwicklung

24.02.2009
Unternehmen verfügen heutzutage über vielfältige Geschäftsdaten, die systematisch analysiert werden müssen, um beispielsweise konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen.

Entsprechende Verfahren werden mit dem Begriff Business Intelligence bezeichnet. Ein weltweit führender Anbieter auf diesem Gebiet ist das SAS Institute.

Die Anwender der SAS-Software in Forschung und Entwicklung treffen sich am 5. und 6. März 2009 zu ihrer Jahreskonferenz an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, um über die immer wieder neuen fachlichen Herausforderungen zu diskutieren. Zu den Tagungsteilnehmern zählen auch mehrere Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich.

"Aus den technischen Entwicklungen im Bereich der Information und Kommunikation resultiert allgemein auch eine höhere Datenverfügbarkeit. Das kann aber nur dann auch zu wirtschaftlichen Vorteilen führen, wenn es gelingt, diese Daten zu Informationen und Wissen aufzuwerten", erklärt Prof. Dr. Joachim Spilke, der an der halleschen Universität die Arbeitsgruppe Biometrie und Agrarinformatik leitet.

"Bereitgestellte Methoden und Lösungen müssen den Unternehmen helfen, aus ihren vielfältigen Geschäftsdaten konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen, die eigene Leistungsfähigkeit zu messen sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel zu gestalten."

Die für solche Aufgabenstellungen erforderlichen strategisch-analytischen Lösungen für die Unternehmenssteuerungen erfordern ein breites Methodenspektrum: von mathematisch-statistischen Verfahren über Methoden der Künstlichen Intelligenz bis zum Data- und Text-Mining. "Das SAS Institute deckt mit seinen Software-Lösungen einen großen Teil dieses Spektrums ab", sagt Professor Spilke.

Die mit der SAS-Nutzung verbundenen fachlichen Herausforderungen sind Gegenstand der Konferenzen der SAS-Anwender in Forschung und Entwicklung, deren 13. Auflage am 5./6.. März an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stattfindet In Vorträgen, Postern, Tutorien und Softwaredemonstrationen werden die verschiedenen Problemstellungen und Anwendungsfelder für SAS sowie deren technische Umsetzung dargestellt.

Die Präsentationen sollen eine konkrete Hilfestellung für die Anwendung der SAS-Software in der Praxis bieten. Dementsprechend kommen die Teilnehmer der Tagung aus dem medizinischen, biologischen und landwirtschaftlichen Bereich mit dem Hauptinteresse Statistik, aber zunehmend auch aus Softwareunternehmen sowie Banken, Versicherungen, Krankenkassen und Verlagen mit Interesse an Business Intelligence (Data Mining, Risk Management etc.).

Die Konferenz der SAS-Anwender in Forschung und Entwicklung 2009 wird gemeinsam von der Arbeitsgruppe Biometrie und Agrarinformatik, dem Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik und der Professur für Statistik ausgerichtet. Damit sind die Bereiche der Martin-Luther-Universität beteiligt, deren Arbeitsschwerpunkte sowohl in der Anwendung von statistischen Verfahren in Biologie und Medizin, aber auch Wirtschaft und Landwirtschaft liegen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Joachim Spilke
AG Biometrie und Agrarinformatik
Telefon: 0345 55 22690
E-Mail: joachim.spilke@landw.uni-halle.de

Carsten Heckmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.ksfe2009.uni-halle.de
http://www.uni-halle.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie