Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesweite "Mädchen-Technik-Talente-Foren" machen Station in Münster

26.02.2010
Mehr als 40 Vertreter der Mädchenförderung aus ganz Deutschland treffen sich am Mittwoch, 3. März, in Münster zum "Mädchen-Technik-Talente-Forum" (MäTa), um die Ergebnisse aktueller Projekte auszutauschen. Die Tagung findet von 14.15 bis 17.30 Uhr am Fachbereich Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) statt.

Ab 13 Uhr besteht die Möglichkeit, die Ausstellung "MExLab-Experimentum" zu besichtigen und während einer Führung selbst Experimente durchzuführen. Eingeladen sind alle Vertreter von Institutionen, die sich im Bereich der Mädchenförderung engagieren und an einem Austausch interessiert sind. Eine Anmeldung ist noch möglich.

"Mädchen-Technik-Talente-Foren" finden bundesweit statt. Sie sollen regionale Aktivitäten zur Förderung von Mädchen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bündeln. Münster wurde als Standort für die wichtigste Tagung zur Förderung von Mädchen im Jahr 2010 ausgewählt, da die WWU in der Mädchenförderung - insbesondere in der Physik - als Leuchtturm in Deutschland gilt. Mit "MExLab Physik" besitzt die WWU ein Experimentierlabor mit spezieller Mädchenförderung.

Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projekt "Light up your Life" kann die Universität zudem gemeinsam mit der Fachhochschule Münster ein bundesweit einmaliges Modellprojekt zur Förderung des Interesses von Mädchen an Naturwissenschaft und Technik vorweisen. "Immer wieder werden in der Presse Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen veröffentlicht. Dies liegt zum Großteil daran, dass Mädchen in den zukunftsweisenden Berufen, in denen die Aufstieg- und Karrierechancen besonders hoch sind, unterrepräsentiert sind", sagt Inga Zeisberg vom MExLab-Team. "Diese Berufe sind der Branche der MINT-Berufe zuzuordnen."

Beim MäTa wird neben "Light up your life" auch das Experimentierlabor der Universität Münster vorgestellt, welches im Jahr 2010 unter besonderer Berücksichtigung der Mädchenförderung zum "MExLab wissen.leben.experimentieren" ausgebaut wird. Des Weiteren wird durch den Fachbereich Didaktik der Informatik der WWU, der von Prof. Dr. Marco Thomas geleitet wird, die Frage erörtert: "Ist Informatik doch männlich?" In einem Beitrag der Stadt Münster wird der Arbeitskreis "Mädchen in den Neuen Medien" vorgestellt. Interessierte können sich zum MäTa unter der Telefonnummer 0251 83-33518 anmelden.

Dr. Christina Heimken | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/Physik.MExLab/

Weitere Berichte zu: Experimentierlabor MExLab MäTa Mädchenförderung Naturwissenschaft WWU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten

06.12.2016 | Medizintechnik