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Bürgerwerkstatt „Energietechnologien für die Zukunft“ in Hannover

25.08.2011
Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. Doch wie sehen die Energietechnologien der Zukunft aus? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Kernkraft und Kohle durch erneuerbare Energien ersetzt werden können?

Der Bau von Windrädern in Wäldern oder die Errichtung der geplanten Hochspannungsleitung von Wahle bei Braunschweig quer durch Südniedersachsen nach Mecklar in Nordhessen sorgen derzeit für Proteste. Eine sogenannte Bürgerwerkstatt am Dienstag, 30. August 2011, um 19 Uhr bietet eine Plattform, um diese und andere Themen zu diskutieren. Unter dem Motto „Energietechnologien für die Zukunft“ laden die Windwärts Energie GmbH, die Leibniz Universität Hannover und die Verbraucherzentrale Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich mit Experten auszutauschen.

Der Abend beginnt mit einer Podiumsdiskussion, danach können Fragen gestellt werden. Anschließend werden unterschiedliche Thesen bearbeitet. Als Experten stehen Lothar Schulze, Geschäftsführer der Windwärts Energie GmbH, Prof. Dr. Michael H. Breitner vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Leibniz Universität Hannover und Jan Habermann von der Verbraucherzentrale Niedersachsen zur Verfügung. Interessierte werden gebeten, sich auf der Internetseite des Bürgerdialogs „Energietechnologien für die Zukunft“ unter http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/event_map für die Veranstaltung anzumelden. Eine Teilnahme ist auch ohne Anmeldung möglich.

Wann? Dienstag, 30. August 2011, 19 bis 21.30 Uhr

Wo? Windwärts Energie GmbH (Firmenkantine), Hanomaghof 7, 30449 Hannover

Web www.buergerdialog-bmbf.de

„Wir freuen uns, mit der Leibniz Universität Hannover einen Partner an der Seite zu haben, der uns bei der Durchführung der Bürgerwerkstätten unterstützt und seine Kompetenz in den Bürgerdialog Energietechnologien für die Zukunft einbringt“, sagt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan. „Die Bürgerdialoge sind Ausdruck einer neuen Kultur des Zuhörens und des Dialogs zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Zu den Aufgaben demokratischer Politik gehört es, dass sie Foren zur Beteiligung anbietet, in denen Bürgerinnen und Bürger ihre Erwartungen und Bedenken äußern können. Das gilt in besonderem Maße für die Forschungspolitik und das aktuelle Thema der Energietechnologien für die Zukunft. Ich lade die Bürgerinnen und Bürger ein, Einblick zu gewinnen und mitzureden.“

„Wir unterstützen gerne das Bundesforschungsministerium bei der Durchführung der Bürgerwerkstätten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover. „Die universitätsübergreifende Forschungsinitiative ‚Energie 2050’ an der Leibniz Universität Hannover widmet sich der Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung. Hier arbeiten zahlreiche Professorinnen und Professoren fakultätsübergreifend zusammen.“

Der Bürgerdialog Zukunftstechnologien. Einblick gewinnen. Mitreden.
Der Bürgerdialog bietet den Bürgerinnen und Bürgern in Bürgerkonferenzen und Bürgerwerkstätten die Gelegenheit, ihre Fragen, Erwartungen und Bedenken hinsichtlich der technologischen Aspekte der zukünftigen Energieversorgung zu formulieren und mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu diskutieren. Am Ende des Bürgerdialogprozesses in ganz Deutschland steht ein Bürgerreport, in dem die Bürgerinnen und Bürger Empfehlungen formuliert haben, wie der Umbau der Energieversorgung technologisch umgesetzt werden kann und wie Zielkonflikte gelöst werden können.
Der Bürgerdialog des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema „Energietechnologien für die Zukunft“ findet sowohl im Rahmen von zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet statt als auch auf dem Onlineportal www.buergerdialog-bmbf.de. Hier können Interessierte mitdiskutieren und finden weitere Informationen zum Verfahren, zum Thema und zu den Ergebnissen des Bürgerdialogs.

Referat für Kommunikation und Marketing
Leibniz Universität Hannover
Welfengarten 1
30167 Hannover
Tel.: 0511 / 762-5342
Fax: 0511 / 762-5391
mailto: info@pressestelle.uni-hannover.de

| Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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