Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bürgerdialog NanoCare: Nanotechnologie sicher gemacht

11.11.2008
Eine neue Station für den Bürgerdialog NanoCare: Am 29. November 2008 haben interessierte Bürgerinnen und Bürger in Dresden die Möglichkeit, sich über die Winzlinge mit Potenzial zu informieren.

Diskutiert werden die industrielle Herstellung von und der verantwortungsvolle Umgang mit Nanomaterialien. Organisiert wird die BMBF-Veranstaltung von der VDI Technologiezentrum GmbH in Kooperation mit Dresdner Akteuren.

Obwohl die Nanotechnologie mit Skepsis betrachtet wird - sie hat Potential und kann das auch belegen: Nanopartikel, die punktgenau Tumore bekämpfen, winzige Datenspeicher, die auf der Fläche eines Cent-Stückes ganze DVDs fassen, selbstreinigende Oberflächen oder mechanisch verstärkte Sportgeräte sind nur wenige Beispiele für Produkte aus diesem Technologiefeld.

Eine Initiative des NanoCare-Forschungsclusters des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat daher vor allem ein Ziel: Die Nanotechnologie aus den Laboren der Wissenschaft holen und frühzeitig die Öffentlichkeit über dieses chancenreiche Forschungsfeld informieren. Zum Beispiel in Form des Bürgerdialogs NanoCare.

Treffpunkt für interessierte Bürgerinnen und Bürger ist dieses Mal das Japanische Palais am 29. November 20008 in Dresden. Dort können sie sich informieren und mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren. Im Mittelpunkt steht dieses Mal die sichere Herstellung von und der verantwortungsvolle Umgang mit Nanopartikeln, aber auch Fragestellungen rund um Nanotechnologie und Gesundheitsschutz werden thematisiert.

Ergänzend wird die Ausstellung Nanodialog des Leibniz-Insituts für Polymerforschung präsentiert: Gezeigt werden anhand von Exponaten die Möglichkeiten der Nanotechnologie. Wie die Bürgerdialoge sollen Informationen rund um die Schlüsseltechnologie anschaulich und interessant vermittelt werden, eben Nanotechnologie "zum Anfassen".

Die dritte Dialogveranstaltung wird von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH in Kooperation mit dem BMBF-Projekt INOS, den Fraunhofer-Instituten IKTS und IWS sowie der Technischen Universität Dresden, den Leibniz-Institut für Polymerforschung und dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden organisiert.

Die Teilnahme am Bürgerdialog in Dresden ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich per Fax oder E-Mail an: 0211-6214-139, z. Hd. Herrn Dr. Malanowski, oder malanowski@vdi.de.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und wird nach Reihenfolge der Anmeldung festgelegt. Anmeldeschluss ist der 21. November 2008.

Ansprechpartner

Dr. Norbert Malanowski
Zukünftige Technologien Consulting
der VDI Technologiezentrum GmbH
Peter-Müller-Straße 1
40468 Düsseldorf
Fon: +49 (0) 211 / 62 14-5 11
Fax: +49 (0) 211 / 62 14-1 39
malanowski@vdi.de

Simone Kies | idw
Weitere Informationen:
http://www.zukuenftigetechnologien.de
http://www.nanopartikel.info

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?
28.06.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Willkommen an Bord!
28.06.2017 | Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Designte Proteine gegen Muskelschwund

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Benzin und Chemikalien aus Pflanzenresten

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hochleitfähige Folien ermöglichen großflächige OLED-Beleuchtung

29.06.2017 | Energie und Elektrotechnik