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Cloud Computing, Web 2.0 und E-Government: Die gegenwärtig großen Trends und Entwicklungen im Internet stehen im Blickpunkt des Jahressymposiums der Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3) an der RUB.
Gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik veranstaltet a-i3 die Tagung „Identitäts- und Datenschutz zwischen Sicherheitsanforderungen und Sicherheitslücken“ (12. und 13. April 2011, Veranstaltungszentrum der RUB im Mensagebäude).
In zahlreichen Vorträgen geht es vor allem um hoch aktuelle Angriffsszenarien, zum Beispiel auf die „Cloud“, aber auch um wirksame Sicherheits- und Schutzmechanismen sowie um rechtliche Aspekte.
Programm im Internet
Anmeldungen zur Tagung sind noch bis zum 8.4. möglich. Das ausführliche Programm steht im Internet unter: http://www.a-i3.org
Vor- und Nachteile des Netzes
Moderne Technologien bieten viele Vorteile, etwa beim Cloud Computing: Daten und Anwendungen liegen physisch nicht auf dem eigenen PC, sondern bei einem Diensteanbieter in der Cloud (engl. Wolke) und können von jedem Ort aus per Internetverbindung abgerufen werden. Doch wie sicher ist das? Und was passiert, wenn Hacker die Cloud knacken? Auch die beliebten sozialen Netzwerke wie Facebook können zur Stolperfalle werden und bergen Gefahren bis hin zur „digitalen Schutzgelderpressung“. Welche Angriffsszenarien es derzeit gibt und wie man sich schützen kann, das erörtern Wissenschaftler und Experten aus der Praxis auf dem Symposium von a-i3 und BSI. Zu Gast an der RUB sind unter anderem Referentinnen und Referenten des Bundeskriminalamts, der Telekom AG, von Google, DENIC sowie Rechtsanwälte, Richter und Datenschützer.
Die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet
Unter anderem gegründet vom Juristen Prof. Dr. Georg Borges und dem IT-Sicherheitsexperten Prof. Dr. Jörg Schwenk (beide Ruhr-Universität Bochum) ist a-i3 eine fachübergreifende Arbeitsgruppe, die das Thema Identitätsschutz und -missbrauch im Internet umfassend angeht. Die Wissenschaftler erforschen und entwickeln Gegenmaßnahmen, zudem klären sie die Öffentlichkeit über Gefahren und Risiken auf. Dazu informiert a-i3 beispielsweise über Methoden des Identitätsdiebstahls und -missbrauchs, erforscht und dokumentiert Angriffsszenarien und sucht nach technischen und rechtlichen Lösungen.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Georg Borges, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht, insbesondere IT-Recht, Ruhr-Universität Bochum, Tel: 0234/32-26775, E-Mail: sekretariat@a-i3.org
Redaktion: Jens Wylkop
Dr. Josef König | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.a-i3.org
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