Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Böses“ Web 2.0 und Angriffe auf die Cloud: Jahrestagung der Arbeitsgruppe ai3 in der RUB

06.04.2011
Identitäts- und Datenschutz zwischen Sicherheitsanforderungen und -lücken

Cloud Computing, Web 2.0 und E-Government: Die gegenwärtig großen Trends und Entwicklungen im Internet stehen im Blickpunkt des Jahressymposiums der Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3) an der RUB.

Gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik veranstaltet a-i3 die Tagung „Identitäts- und Datenschutz zwischen Sicherheitsanforderungen und Sicherheitslücken“ (12. und 13. April 2011, Veranstaltungszentrum der RUB im Mensagebäude).

In zahlreichen Vorträgen geht es vor allem um hoch aktuelle Angriffsszenarien, zum Beispiel auf die „Cloud“, aber auch um wirksame Sicherheits- und Schutzmechanismen sowie um rechtliche Aspekte.

Programm im Internet

Anmeldungen zur Tagung sind noch bis zum 8.4. möglich. Das ausführliche Programm steht im Internet unter: http://www.a-i3.org

Vor- und Nachteile des Netzes

Moderne Technologien bieten viele Vorteile, etwa beim Cloud Computing: Daten und Anwendungen liegen physisch nicht auf dem eigenen PC, sondern bei einem Diensteanbieter in der Cloud (engl. Wolke) und können von jedem Ort aus per Internetverbindung abgerufen werden. Doch wie sicher ist das? Und was passiert, wenn Hacker die Cloud knacken? Auch die beliebten sozialen Netzwerke wie Facebook können zur Stolperfalle werden und bergen Gefahren bis hin zur „digitalen Schutzgelderpressung“. Welche Angriffsszenarien es derzeit gibt und wie man sich schützen kann, das erörtern Wissenschaftler und Experten aus der Praxis auf dem Symposium von a-i3 und BSI. Zu Gast an der RUB sind unter anderem Referentinnen und Referenten des Bundeskriminalamts, der Telekom AG, von Google, DENIC sowie Rechtsanwälte, Richter und Datenschützer.

Die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet

Unter anderem gegründet vom Juristen Prof. Dr. Georg Borges und dem IT-Sicherheitsexperten Prof. Dr. Jörg Schwenk (beide Ruhr-Universität Bochum) ist a-i3 eine fachübergreifende Arbeitsgruppe, die das Thema Identitätsschutz und -missbrauch im Internet umfassend angeht. Die Wissenschaftler erforschen und entwickeln Gegenmaßnahmen, zudem klären sie die Öffentlichkeit über Gefahren und Risiken auf. Dazu informiert a-i3 beispielsweise über Methoden des Identitätsdiebstahls und -missbrauchs, erforscht und dokumentiert Angriffsszenarien und sucht nach technischen und rechtlichen Lösungen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Georg Borges, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht, insbesondere IT-Recht, Ruhr-Universität Bochum, Tel: 0234/32-26775, E-Mail: sekretariat@a-i3.org

Redaktion: Jens Wylkop

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.a-i3.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?
28.06.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Willkommen an Bord!
28.06.2017 | Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wellen schlagen

Computerwissenschaftler verwenden die Theorie von Wellenpaketen, um realistische und detaillierte Simulationen von Wasserwellen in Echtzeit zu erstellen. Ihre Ergebnisse werden auf der diesjährigen SIGGRAPH Konferenz vorgestellt.

Denkt man an einen See, einen Fluss oder an das Meer, so sieht man vor sich, wie sich das Wasser kräuselt, wie Wellen gegen die Felsen schlagen, wie Bugwellen...

Im Focus: Making Waves

Computer scientists use wave packet theory to develop realistic, detailed water wave simulations in real time. Their results will be presented at this year’s SIGGRAPH conference.

Think about the last time you were at a lake, river, or the ocean. Remember the ripples of the water, the waves crashing against the rocks, the wake following...

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Maßgeschneiderte Nanopartikel gegen Krebs gesucht

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wolken über der Wetterküche: Die Azoren im Fokus eines internationalen Forschungsteams

29.06.2017 | Geowissenschaften

Wellen schlagen

29.06.2017 | Informationstechnologie