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Blick aufs große Ganze – Jahrestagung des Arbeitskreises Makroökologie, Gesellschaft für Ökologie

24.02.2012
Können sich Tier- und Pflanzenarten an den Klimawandel anpassen oder sterben sie aus? Wie groß ist das Ausmaß des derzeitigen Artensterbens? Und was beeinflusst die globale Verteilung der biologischen Vielfalt?

Diese und weitere aktuelle Fragen werden vom 29.2. bis 2.3.2012 auf der 6. Jahrestagung des Arbeitskreises Makroökologie der Gesellschaft für Ökologie im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt diskutiert.

Als prominenter Referent wird unter anderem Prof. Dr. Carsten Rahbek, Universität Kopenhagen, erwartet. Er vertritt die These, dass die Biodiversitätskrise die Menschheit mehr als der Klimawandel gefährdet. Die Veranstaltung wird vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum organisiert.

Auf der 6. Jahrestagung des Arbeitskreises Makroökologie der Gesellschaft für Ökologie werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Blick im wahrsten Sinne des Wortes aufs große Ganze richten. Sie präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse und zeigen, welche Muster und Mechanismen der Beziehung zwischen Organismen und ihrem Lebensraum großräumig und langfristig unterliegen. Dabei geht es nicht nur um bisher gewonnene Erkenntnisse, sondern auch um Themen und Methoden, die zukünftig wichtig werden.

Mit Blick auf die Erdgeschichte werden neue Ansätze zur Untersuchung lokaler und regionaler evolutionärer Prozesse vorgestellt, die zur Entstehung makroökologischer Muster auf höherer Ebene führen. Außerdem geht der Blick in die Zukunft, denn die Forscher erörtern, wie sich die Verbreitung und Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten durch Klimawandel und Landnutzung verändern könnte bzw. sich bereits verändert hat. Schließlich werden moderne, computergestützte Methoden präsentiert, mit denen sich globale Vegetation modellieren lässt.

Die Jahrestagung des Arbeitskreises Makroökologie der Gesellschaft für Ökologie findet seit 2007 statt und ist die einzige regelmäßig stattfindende Tagung im Bereich Makroökologie im europäischen Raum. Die Teilnehmerzahlen 2012 spiegeln das hohe Interesse an der Veranstaltung eindrucksvoll wider: 100 Anmeldungen – das ist fast das Doppelte der Zahl, die das Organisationsteam erwartet hatte. Zu den renommierten Gastrednern zählen dieses Jahr unter anderem Prof. Dr. Miguel Araújo (Museo Nacional de Ciencias Naturales, Madrid & Universität Evora), Prof. Dr. Catherine Graham (Stony Brook University New York) und Prof. Dr. Carsten Rahbek (Center for Macroecology, Evolution and Climate, Universität Kopenhagen), die auf der Tagung ihre Studien vorstellen.

„Als Referenten konnten wir herausragende Makroökologen aus Europa und den USA, allesamt Vorreiter auf ihrem Forschungsfeld, nach Frankfurt holen“, freut sich Dr. Christian Hof, BiK-F, über den prominenten Kreis der Vortragenden. Er hat die Jahrestagung gemeinsam mit Dr. Susanne Fritz (BiK-F) und der Leiterin des Arbeitskreises Makroökologie, Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese (BiK-F und Goethe-Universität Frankfurt) organisiert.

Das Tagungsprogramm ist online verfügbar unter:
http://www.bik-f.de/files/veranstaltungen/gfoe_macroecology/homepage_program_full.pdf
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Christian Hof
LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)
Tel.: 069 7542 1804
E-Mail: christian.hof@senckenberg.de
oder
Sabine Wendler
LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), Pressereferentin
Tel.: 069 7542 1838
E-Mail: sabine.wendler@senckenberg.de
LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt am Main
Mit dem Ziel, anhand eines breit angelegten Methodenspektrums die komplexen Wechselwirkungen von Biodiversität und Klima zu entschlüsseln, wird das Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) seit 2008 im Rahmen der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich ökonomischer Exzellenz (LOEWE) gefördert. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und die Goethe Universität Frankfurt sowie weitere direkt eingebundene Partner kooperieren eng mit regionalen, nationalen und internationalen Institutionen aus Wissenschaft, Ressourcen- und Umweltmanagement, um Projektionen für die Zukunft zu entwickeln und wissenschaftlich gesicherte Empfehlungen für ein nachhaltiges Handeln zu geben.

Sabine Wendler | idw
Weitere Informationen:
http://www.bik-f.de

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