Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biokraftstoff-Fachgespräch am 15. Mai 2013 zum Thema "Reststoffbasierte Biokraftstoffe“

22.04.2013
Die Diskussion um die Nutzungskonkurrenz von Nahrungsmitteln und die indirekte Landnutzungsänderung ist ein aktuelles Thema, welches mit Biokraftstoffen in Verbindung gebracht wird.

Infolgedessen stehen Biokraftstoffe aus Rest- und Abfallstoffen zunehmend im wissenschaftlichen und politischen Fokus. Das Biokraftstoff-Fachgespräch am 15. Mai 2013 widmet sich vor diesem Hintergrund dem Thema „Reststoffbasierte Biokraftstoffe“.

Zu Beginn der Veranstaltung wird Dr. Karolina Kapsa (DBFZ) zu den politischen Rahmenbedingungen im Kontext von Biokraftstoffen aus Reststoffen referieren. Im Anschluss daran stellt Herr Thomas Kügler (INTECUS) die Ergebnisse aus der sächsischen Biomassepotenzialstudie vor. Dr. Thomas Probst, bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. wird zum Thema „Biogene Reststoffpotenziale aus der Industrie - Nutzung von Altspeisefetten und -ölen in der Praxis“ referieren.

Nach einer Pause stellt Arne Gröngröft vom DBFZ die verschiedenen Konversionspfade vor. „Hydrotreating von Ölen und Fetten“ steht im Fokus des Vortrages von Herrn Matthias Endisch von der Bergakademie Freiberg. Den Abschluss der Veranstaltung bestreitet Dr. Frank Köster von der Energieagentur NRW mit dem Thema „Bioenergie und Biokraftstoffe in NRW – Praxisbeispiele aus Nordrhein-Westfalen“.

Das Leipziger Biokraftstoff-Fachgespräch wird moderiert von Dr. Kerstin Jäkel (LfULG) und Michel Matke (GRÜNE LIGA Sachsen e.V.). Veranstalter sind das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) sowie die GRÜNE LIGA Sachsen e.V.

Im Vorfeld der Vorträge bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung die technischen Anlagen des Deutschen Biomasseforschungszentrums zu besichtigen. (Nur nach Anmeldung)

Ziel der Leipziger Biokraftstoff-Gespräche
In den halbjährlich stattfindenden Fachgesprächen verfolgen die Veranstalter das Ziel, eine Diskussionsplattform für die Entwicklung von Branchennetz-werken zu schaffen und den Informationsfluss für die in diesem Bereich arbeitenden Akteure nachhaltig zu verbessern. Dadurch soll ein Beitrag zur optimierten Produktion und Nutzung von Biokraftstoffen als regenerativer Energieträger geleistet werden. Thematisiert werden die verschiedenen Möglichkeiten der Produktion in Deutschland, die politische Situation sowie der aktuelle Stand von Technik und Entwicklung anhand von Beispielen aus der Praxis. Zudem sollen Entwicklungsperspektiven aufgezeigt und mit dem Fachpublikum diskutiert werden.

Teilnehmerkreis
Die Leipziger Biokraftstoff-Fachgespräche richten sich an Personen und Institutionen, die sich mit der Bereitstellung und Nutzung von Biokraftstoffen im weiteren Sinne befassen. Dazu gehören Biokraftstoffproduzenten und -händler, Mitarbeiter von Forschungseinrichtungen, Behörden und Verbänden, Anlagenhersteller, wie auch land- und forstwirtschaftliche Betriebe und Studenten.

Kontakt und Anmeldung
Anmeldung bitte bis einschließlich 15. Mai 2013 unter folgenden Kontaktdaten:

Michael Kröger
Deutsches Biomasseforschungszentrum
Torgauer Straße 116
04347 Leipzig
E-Mail: biofuels(at)dbfz(dot)de
Tel.: +49 (0)341 2434-432
Fax: +49 (0)341 2434-133

Paul Trainer | idw
Weitere Informationen:
http://www.dbfz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise