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Bildungskultur - Zur Zukunft fachübergreifender Studienangebote

18.01.2011
Konferenz zur Bildungskultur fragt am 21. und 22. Januar nach den verschiedenen Konzepten eines Fachgrenzen überschreitenden Studiums

Studium generale, Studium integrale, Studium fundamentale - die Worte kennzeichnen den Wunsch, die Grenzen eines Studienfaches für einen fächerübergreifenden Blick zu öffnen. Die Universität Witten/Herdecke versteht sich dieser Idee verpflichtet. Daher hat sie von Anfang an mit dem Studium fundamentale ein Studienangebot für die Studierenden aller Fächer geschaffen. Dieser fachübergreifende Identitätskern, das interdisziplinäre Herzstück der UW/H hilft gegen professionelle Einäugigkeit

Was ist das für ein Bildungsbegriff, der dahinter steckt? Schließlich führen viele Universitäten solche Programme gerade ein. Wie muss ein fachübergreifendes Studienangebot heute konkret aussehen und wie kann die Qualität gewährleistet werden? Welche Struktur muss gegeben sein, um ein solches Programm anzubieten? Fragen wie diese werden Gegenstand der Konferenz

Bildungskultur - Zur Zukunft fachübergreifender Studienangebote
21. - 22. Januar an der Universität Witten/Herdecke
Alfred-Herrhausen-Str. 50
in Witten sein. Die Konferenz zeigt neben grundsätzlichen Überlegungen zum Thema Bildung auch die Geschichte des "Studium generale" und die Vorstellung verschiedener Konzepte von sechs weiteren Universitäten und Hochschulen. Kern der Veranstaltung ist ein Dialog über die Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Konzepte und Angebote.

Verschiedene Bildungsbegriffe und Bildungskonzepte, ebenso das Thema der Persönlichkeitsentwicklung durch Bildung, werden in Vorträgen mit anschließender Diskussion zum Auftakt der Tagung betrachtet. Somit können unterschiedliche Auffassungen von universitärer Bildung genauer erarbeitet und herausgestellt werden. Inwieweit diese in den jeweiligen Konzepten von fachübergreifenden Angeboten einzelner Universitäten eingebaut sind, wird bei der Vorstellung exemplarischer Konzepte sichtbar werden. Ein Vortrag über die Geschichte des "Studium generale" zeigt hierbei übergreifende Zusammenhänge auf.

Der zweite Tag ist konkreten Verbesserungsmöglichkeiten fachübergreifender Studienangebote gewidmet. In Arbeitsgruppen fragen wir nach den Voraussetzungen, Problemen der Umsetzung, nötigen Zielen und den Möglichkeiten der Evaluierung eines solchen Angebotes. Die Ergebnisse werden zusammengetragen und im Plenum diskutiert. Ein Ausblick auf mögliche zukünftige Kooperationen zur Weiterentwicklung des "Studium generale" schließt die Konferenz.

Weitere Informationen bei Dr. Jens C. König, 02302 / 926-819,
jens.koenig@uni-wh.de
Den Flyer zur Tagung finden sie hier
http://www.uni-wh.de/uploads/media/Flyer_Bildungskonferenz_2011__2_.pdf

Kay Gropp | Uni Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de/uploads/media/Flyer_Bildungskonferenz_2011__2_.pdf

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