Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Big Data – große Chance für Unternehmen!

26.08.2014

Internationale Tagung zum Umgang mit der „Datenflut"

„Big Data“, also die ständig wachsende Datenflut, stellt Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen. Andererseits dienen riesige Datensammlungen auch als „Rohstoff“ für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.

Der intelligente und verantwortungsvolle Umgang mit „Big Data“ in Unternehmen steht im Mittelpunkt der „18. internationalen IEEE EDOC-Konferenz“, die vom 1. bis zum 5. September an der Universität Ulm stattfindet.

Der Datenberg wächst täglich: Für Unternehmen ist der Umgang mit riesigen Datenmengen („Big Data“) Chance und Herausforderung zugleich. Vom 1. bis zum 5. September stehen die Datenflut und ihre Auswirkungen auf Arbeitsabläufe und Produkte im Mittelpunkt der „18. internationalen IEEE EDOC-Konferenz“ an der Universität Ulm.

Zu der internationalen Fachtagung mit dem Leitthema „Enterprise Computing“ werden über 150 Experten aus etwa 25 Ländern erwartet. Hinter dem Schlagwort „Enterprise Computing“ verbergen sich übrigens alle IT-basierten Systeme, die den planmäßigen Ablauf inner- und zwischenbetrieblicher Geschäftsprozesse ermöglichen.

Unstrukturierte Daten aus dem Internet oder Sensordaten aus dem hauseigenen Maschinenpark – mittlerweile können und müssen Unternehmen auf riesige Datenmengen in Echtzeit zugreifen. Die intelligente Auswertung dieser Bestände ist für IT-Verantwortliche eine Herausforderung, eröffnet aber auch etliche neue Möglichkeiten – zum Beispiel bei der Entscheidungsfindung oder bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.

„Big Data wird für Unternehmen vergleichbare Veränderungen mit sich bringen wie das Aufkommen des Internets Ende der 1990-er Jahre“, sagt Professor Manfred Reichert, designierter Leiter des Ulmer Instituts für Datenbanken und Informationssysteme (DBIS). Ein wichtiger Aspekt ist dabei natürlich auch der verantwortungsvolle Umgang mit den stetig wachsenden „Datensammlungen“.

Der Informatikprofessor Reichert ist stolz, die renommierte EDOC-Konferenzserie nach Ulm geholt zu haben: Unter der Schirmherrschaft des größten technischen Berufsverbands der Welt „IEEE“ werden sich Wissenschaftler, Systemarchitekten und Entscheider aus der Industrie über aktuelle Entwicklungen im „Enterprise Computing“ austauschen.

Diesjährige Höhepunkte sind Festreden international anerkannter Forscher zu „Big Data bei der Analyse und Optimierung von Unternehmensprozessen“ (Prof. Wil van der Aalst), zum Cloud Computing und Prozessmanagement. Vor der eigentlichen Konferenz (3. – 5. September) finden Workshops und eine „Demo-Session“ mit innovativen Prototypen statt.

Der intelligente Umgang mit riesigen Datenmengen wird auch nach der Konferenz ein Schwerpunkt am Institut DBIS bleiben: Gerade wird eine Professur zum Thema „Big Data“ vergeben.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Manfred Reichert: 0731/50-24135, manfred.reichert@uni-ulm.de
Nicolas Mundbrod: 0731/50-24149, nicolas.mundbrod@uni-ulm.de

Weitere Informationen:

http://www.edoc2014.org/

Annika Bingmann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena
16.10.2017 | Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

nachricht bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer
13.10.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise