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Bestimmen die Gene unser Schicksal?

24.02.2011
Leopoldina lädt zum Gespräch über Gendiagnostik ein

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina nimmt einen noch jungen und zukunftsträchtigen Zweig der Medizin in den Blick.

Unter dem Titel „Bestimmen die Gene unser Schicksal?“ veranstaltet die Nationalakademie eine hochrangig besetzte Gesprächsrunde am Donnerstag, 3. März, 18 Uhr, in Berlin. Im Mittelpunkt steht die „Prädiktive genetische Diagnostik“, mit deren Hilfe bestimmte Krankheiten noch vor ihrem Ausbruch frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina nimmt einen noch jungen und zukunftsträchtigen Zweig der Medizin in den Blick. Unter dem Titel „Bestimmen die Gene unser Schicksal?“ veranstaltet die Nationalakademie eine hochrangig besetzte Gesprächsrunde in Berlin. Im Mittelpunkt steht die „Prädiktive genetische Diagnostik“, mit deren Hilfe bestimmte Krankheiten noch vor ihrem Ausbruch frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein. Bitte machen Sie den Termin auch öffentlich bekannt.

Leopoldina-Gespräch „Bestimmen die Gene unser Schicksal?“
Donnerstag, 3. März 2011, 18 Uhr
Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Vortragssaal
Luisenstraße 18 in 10117 Berlin
Vor allem für Menschen, in deren Familie bestimmte erbliche Krankheiten vorkommen – zum Beispiel einige Formen von Brust- oder Darmkrebs – stellt die Gendiagnostik eine große Chance dar. Für Patienten, Angehörige und betreuende Ärzte ist diese dennoch mit vielen Fragen und manchen Unsicherheiten verbunden: Was ist ein Gentest? Zahlt die Krankenkasse? Welche Vorhersagen zum individuellen Erkrankungsrisiko lassen sich aus den Ergebnissen herauslesen? Welche Therapien sind sinnvoll? Was passiert mit den erhobenen Daten nach der Auswertung?

Diskutiert werden sollen die medizinischen, ethischen und rechtlichen Dimensionen des Themas mit den anwesenden Experten, mit Betroffenen und dem Publikum. Folgende Experten stehen als Gesprächspartner bereit:

Prof. Dr. Jörg Hacker, Mikrobiologe und Präsident der Leopoldina
Andrea Hahne, Vorsitzende des BRCA-Netzwerks Hilfe bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs e.V.
PD Dr. Denise Horn, Leiterin der genetischen Beratungsstelle am Virchow-Klinikum der Charité
Prof. Dr. Peter Propping, Humangenetiker und Leiter der Leopoldina-Arbeitsgruppe „Prädiktive genetische Diagnostik“

Prof. Dr. Klaus Tanner, Ethiker und Mitglied der Leopoldina

Das Gespräch wird von Dr. Patrick Illinger, Leiter des Ressorts Wissen der Süddeutschen Zeitung, moderiert.

Leopoldina-Gespräche stellen aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz in den Mittelpunkt, zu denen die Nationale Akademie der Wissenschaften bereits Stellungnahmen oder Empfehlungen an die Politik gerichtet hat. Das jeweilige Thema wird von den Podiumsteilnehmern mit dem Publikum diskutiert. Ziel ist es, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen und in einen Dialog mit der breiten Öffentlichkeit zu treten. Zur „Prädikiven genetischen Diagnostik“ hat die Leopoldina, gemeinsam mit acatech – Deutsche Akademie für Technikwissenschaften und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (für die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften) eine Stellungnahme im Oktober 2010 veröffentlicht. Diese finden Sie unter www.leopoldina.org zum Download.

Für eine Teilnahme am Leopoldina-Gespräch melden Sie sich bitte online an: www.congressa.de/leopoldina

Caroline Wichmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.congressa.de/leopoldina

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