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Am Donnerstag, dem 4. März 2010, von 14:30 Uhr bis circa 18:00 Uhr findet im Ludwig-Bölkow-Haus, dem neuen Dienstleistungszentrum der IHK zu Schwerin, der "20. Marktplatz Gesundheit" zum Thema "Plasmamedizin - Neue Techniken für bessere Heilungschancen und weniger Kosten" statt (siehe Programm-Anhang).
Die in regelmäßigen Abständen stattfindende BioCon-Valley -Veranstaltungsreihe widmet sich in dieser Ausgabe den Möglichkeiten der direkten therapeutischen Plasmaanwendung, die international noch absolutes Neuland darstellt. Mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP) Greifswald und der Etablierung des weltweit ersten Lehrstuhls für Plasmamedizin an der Universität in Greifswald verfügt Mecklenburg-Vorpommern über ein deutschlandweit führendes Kompetenzzentrum in diesem Bereich.
Der 20. Marktplatz Gesundheit lädt ein, die neuen Möglichkeiten, die sich durch die Anwendung der Plasmamedizin ergeben, zu diskutieren und mit den Experten ins Gespräch zu kommen.
Donnerstag, 4. März 2010, 14:30 Uhr
IHK zu Schwerin, Ludwig-Bölkow-Haus
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin
Plasma kann heilen! In Deutschland leben 4,5 bis 5 Millionen Menschen mit chronischen Wunden, rund 5 % aller stationär behandelten Patienten in Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen leiden darunter. Diese Problematik wird in Zukunft durch den demografischen Wandel und der Zunahme von Erkrankungen wie Diabetes mellitus verschärft. Neben der erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität verursacht die Behandlung chronischer Wunden in Deutschland jährlich Kosten von mehr als 5 Mrd. Euro. Allein aufgrund von durchschnittlich um zwei Monate verlängerten stationären Krankenhausaufenthalten werden 2 Mrd. Euro Zusatzkosten verursacht.
Die herkömmlichen Wundversorgungsmethoden stoßen an Grenzen, sie sind langwierig, teuer und zuweilen erfolglos. Um die Situation sowohl für den einzelnen Patienten als auch unter volkswirtschaftlichen Aspekten zu verbessern, besteht Bedarf für neue Konzepte und Strategien zur Wundbehandlung. Der Verein Deutscher Ingenieure sieht bei Plasmaanwendungen in der Medizintechnik, Biotechnologie und Pharmazie ein besonders starkes Wachstum. Weltweit stellt die direkte therapeutische Plasmaanwendung absolutes Neuland dar, vergleichbar mit der Entwicklung der Lasermedizin vor einigen Jahren.
Auf dem 20. Marktplatz Gesundheit werden vielversprechende Therapieansätze präsentiert, Beispiele für kosmetische Anwendungen demonstriert und medizintechnische Möglichkeiten dargestellt. Zudem wird der neue Studiengang Plasmamedizin an der Universität Greifswald vorgestellt.
Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.
Plasmamedizin - Neue Technik für bessere Heilungschancen und weniger Kosten
Eine Veranstaltung von BioCon Valley, der neoplas GmbH und der IHK zu Schwerin
Schwerin, Donnerstag, 4. März 2010
14:30 Uhr - Eröffnung
Dr. Wolfgang Blank, Geschäftsführer BioCon Valley GmbH
Moderation: Dr. Marko Häckel, Geschäftsführer neoplas GmbH, Greifswald
14:40 Uhr - Grußworte
Hans Thon, Präsident der IHK zu Schwerin
Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Dr. Thomas Behrens, Abteilungsleiter Hochschule im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern
15:10 Uhr
Plasmamedizin - ausgewählte Chancen und Risiken bei der Nutzung von Plasmen in der Medizin
Prof. Klaus-Dieter Weltmann, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V.,
Greifswald
15:30 Uhr - Plasmaanwendungen in der Dermatologie
Prof. Jürgen Lademann, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité, Berlin
15:50 Uhr - Kaffeepause inkl. IHK-Rundgang
16:20 Uhr - Plasmageräte für medizinisch-kosmetische Anwendungen
Dr. Dirk Wandke, CINOGY GmbH, Duderstadt
16:40 Uhr - Gesundheitspolitische Relevanz der Plasmamedizin
Isabel Henkel, Johnson & Johnson MEDICAL GmbH, Norderstedt
17:00 Uhr - Neues Fach - neuer Nachwuchs - Der Studiengang Plasmamedizin
Prof. Dr. Rainer Hippler, Institut für Physik der Universität Greifswald
Get together/Buffet
Anmeldung unter gw-info@bcv.org
BioCon Valley GmbH
Projektbüro Gesundheitswirtschaft
Leiter Projektbüro: Andreas Szur
Friedrich-Barnewitz-Straße 8
18119 Rostock
T +49 381-5196 4954
F +49 381-5196 4952
E asz@bcv.org
Dr. Heinrich Cuypers | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.bcv.org
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Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
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