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Beschleunigte Genomforschung: Tagung in Münster über „Next-Generation-Sequencing“

19.01.2012
Organisatoren der Westfälischen Wilhelms-Universität laden zur Tagung „Rapid Next-Generation-Sequencing Conference for Public Health & Clinical Microbiology“ ein / 8. bis 9. März 2012

Die sogenannte DNA-Sequenzierung der zweiten Generation (Next-Generation-Sequencing, NGS) hat die Genomforschung in den letzten Jahren fundamental verändert. In Genomforschungseinrichtungen ist diese Methodik inzwischen als Standard-Analyseverfahren für unterschiedliche wissenschaftliche Fragestellungen etabliert.

Die Entwicklung von günstigen NGS-Geräten erschließt diese Technologie nun erstmalig auch kleineren Laboratorien. Da diese Geräte deutlich schneller als bisher Resultate liefern, sind sie potenziell auch für die Routinediagnostik geeignet.

Um die NGS-Technologie dreht sich die Tagung „Rapid Next-Generation-Sequencing Conference for Public Health & Clinical Microbiology“ in Münster, zu der Prof. Dr. Dag Harmsen und Privatdozent Dr. Alexander Mellmann von der Westfälischen Wilhelms-Universität einladen – gemeinsam mit Ihren Partnern: dem Forschungsverbund FBI-Zoo, der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen, dem europäischen Verbund Patho-NGen-Trace, der ESCMID Study Group for Epidemiological Markers (ESGEM) und der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie. Die zweitägige Veranstaltung bietet Wissenschaftlern und Anwendern der NGS-Technologie vom 8. bis 9. März 2012 ein Forum zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit, sich über zukünftige Trends zu informieren.

Internationale Experten auf dem Gebiet der NGS-Technologie werden die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Technologie präsentieren. Beiträge zur Aufklärung kürzlicher Krankheitsausbrüche – dem Cholera-Ausbruch auf Haiti und dem EHEC-Ausbruch in Deutschland – verdeutlichen das Anwendungsspektrum auf internationalem Niveau.

Hierdurch wird die Schnelligkeit der neuen, kleinen NGS-Geräte demonstriert. Die zukünftige Bedeutung der NGS-Technologie für die öffentliche Gesundheit wird von Vertretern großer nationaler Gesundheitsbehörden und überstaatlicher Einrichtungen beleuchtet.

Dr. Christina Heimken | idw
Weitere Informationen:
http://www.mmgc.net/

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