Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bericht zum Lachsmanagement: Die BLE auf der NASCO-Jahrestagung

22.05.2012
Das Informations- und Koordinationszentrum Biologische Vielfalt (IBV) in der BLE hat mit Bundesländern, die Lachswiedereinbürgerung betreiben, einen deutschen Jahresbericht zum Lachsmanagement angefertigt. Auf der NASCO-Jahrestagung in Edinburgh legt sie aktuelle Ergebnisse vor.

Biologische Vielfalt konkret: Vom 5. bis 8. Juni 2012 dreht sich auf der 29. Jahrestagung der „North Atlantik Salmon Conservation Organisation“ (NASCO) in Edinburgh alles um die Wildbestände des Atlantischen Lachses und Empfehlungen zum Lachsmanagement.

Die NASCO ist die einzige zwischenstaatliche Organisation, die sich im Verbreitungsgebiet des Atlantischen Lachses (Salmo salar) für dessen Erhalt einsetzt. Die BLE wird als deutsches Mitglied der EU-Delegation an dem diesjährigen NASCO-Treffen teilnehmen. Rund 13 Nationen werden die aktuellen Wildbestände des Atlantischen Lachses und Empfehlungen zum Lachsmanagement diskutieren.

Die BLE erfüllt als nationale Kontaktstelle die deutschen Berichtspflichten gegenüber der NASCO und unterstützt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) bei der Vertretung der deutschen Interessen innerhalb der EU-NASCO-Mitgliedschaft. Für 2011 hat die BLE in Zusammenarbeit mit den Bundesländern, die Lachswiedereinbürgerung betreiben, einen deutschen Jahresbericht erstellt.

Darin werden die aktuellen Lachsbestände sowie Wiedereinbürgerungsmaßnahmen in den Flusseinzugsgebieten von Rhein, Ems, Weser und Elbe geschildert. In 2011 wurde bundesweit für fast alle Lachswiedereinbürgerungsgewässer eine Behinderung des Lachsaufstieges gemeldet. Grund dafür waren die lange herbstliche Trockenperiode und die niedrigen Wasserstände. So wurden im Siegsystem 2011 nur 196 laichbereite Lachsrückkehrer registriert – im Gegensatz zu 385 Lachsen, die 2010 bei normalem Wasserstand verzeichnet wurden. Ein wesentlicher Erfolg für die Lachswiederansiedlung im Rheinsystem konnte 2011 dadurch erzielt werden, dass die niederländische Regierung sich bereit erklärt hat, die Haringsvliet-Schleuse im Rheindelta teilweise zu öffnen, um die Lachswanderung zu erleichtern. Ein weiterer Schritt zur Wiedereinbürgerung des Lachses meldete das Wesereinzugsgebiet. In der Wümme wurde erstmals seit Beginn der Wiederansiedlungsmaßnahmen im Jahr 1995 eine natürliche Lachsreproduktion festgestellt.

Der Jahresbericht steht im Internet zum Herunterladen bereit:
http://www.nasco.int/pdf/2012%20papers/CNL_12_27.pdf

Tassilo Frhr. v. Leoprechting | idw
Weitere Informationen:
http://www.ble.de/
http://www.nasco.int/pdf/2012%20papers/CNL_12_27.pdf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise