Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RWTH erforscht die Wirbelschleppe von Verkehrsflugzeugen

10.12.2007
Versuch am Modell eines Langstreckenflugzeugs in Duisburg

Das Institut für Luft- und Raumfahrt der RWTH Aachen lädt Sie am Freitag, dem 14. Dezember 2007, zu einem Besuch des Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme DST e.V. nach Duisburg ein. Dort untersucht das Aachener Institut am Modell eines Langstreckenflugzeugs im Wasserschleppkanal das Verhalten der Luftwirbel, die sich bei Start und Landung hinter Flugzeugen bilden und eine Gefahr für nachfolgende Maschinen darstellen.

Immer mehr internationale Flughäfen stoßen durch den weltweiten Anstieg des Luftverkehrs an ihre Grenzen. Dazu kommt, dass die Anzahl der Starts und Landungen aufgrund vorgegebener Sicherheitsabstände zwischen zwei Flugzeugen nicht erhöht werden kann. Bei Start und Landung bilden sich nämlich starke Wirbel hinter den Flugzeugen. Diese sogenannten Wirbelschleppen können den An- und Abflug nachfolgender Flugzeuge gefährden. Das Institut für Luft- und Raumfahrt untersucht seit Jahren das Verhalten dieser Luftwirbel mit dem Ziel, ihre Struktur besser zu verstehen und sie zu beeinflussen, sodass die Gefahr für nachkommende Flugzeuge verringert werden kann. Dadurch könnte der Abstand zwischen startenden und landenden Maschinen verkürzt und die Kapazität der Flughäfen erhöht werden.

Bei der Messkampagne des Instituts für Luft- und Raumfahrt im Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme DST e.V. in Duisburg soll die unsichtbare Wirbelschleppe hinter Flugzeugen mittels spezieller Lasertechnik im Wasserkanal sichtbar gemacht und untersucht werden. Das eigens für den Versuch gefertigte Flügel-Rumpf-Modell entspricht den Proportionen eines Langstreckenflugzeugs und hat eine Spannweite von 1,2 Metern.

Univ.-Prof. Rolf Henke, Dr.-Ing. Günther Neuwerth und ihr Team werden Ihnen vor Ort die Versuchreihe zur Wirbelschleppe von Verkehrsflugzeugen näher erläutern und stehen für Fragen und Interviews zur Verfügung.

Praktische Informationen zum Pressebesuch in Duisburg am Freitag, den 14.12.2007:
12.30 Uhr: Abfahrt ab Aachen. Treffpunkt ist der Eingang zum Institut für Luft- und Raumfahrt, Wüllnerstraße 7.
14.00 Uhr: Besuch des DST Duisburg und Vorführung der Messkampagne
17.15 Uhr: Geplante Rückkehr in Aachen
Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, den 13.12.2007 unter 0241/80 943 22, auch per E-Mail unter pressestelle@zhv.rwth-aachen.de

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de

Weitere Berichte zu: DST Luft- und Raumfahrt RWTH Verkehrsflugzeug

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie