Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Industrieabwässer in Badeseequalität

30.11.2007
Fachtagung "Flüssigkeiten filtrieren und reinigen" am 4. Dezember stellt neue Verfahren der Abwasserreinigung vor

Wasser ist in der industriellen Produktion unverzichtbar. Ein großer Teil des verbrauchten Wassers stammt aus der Reinigung der Produktionsabwässer, weshalb die Qualität der Aufbereitung nicht nur für den Umweltschutz, sondern auch für die weitere Produktion ein entscheidendes Kriterium ist.

Das Institut für Umweltverfahrenstechnik der Universität Bremen ist am 4. Dezember Ausrichter der Fachtagung "Flüssigkeiten filtrieren und reinigen". Dort informieren sich Abwassertechniker aus der Forschung und Industrie über neueste Verfahren der Abwasseraufbereitung.

Schwerpunkte der vorgestellten Verfahren sind neue Kombinationen aus mehreren Reinigungsstufen wie biologischem Abbau und Filtertechniken. Ein Konzept etwa sieht die Reinigung von Abwässern aus Kokereien, Deponien, aus der Tierkörperverwertung, der Petrochemie und aus Biogasanlagen vor. Sie sind mit organischen Verbindungen, Stickstofffrachten, Schwermetallen pharmazeutischen und pathogenen Inhaltsstoffen stark belastet.

... mehr zu:
»Industrieabwasser

Am Ende der Reinigungskette erreicht das Wasser eine Qualität, die dem Anspruch der EU-Badegewässerverordnung gerecht wird. Es kann erneut in den Produktionskreislauf integriert oder auch direkt ins kommunale Abwassernetz oder gar in einen Vorfluter geleitet werden.

Weitere Schwerpunkte sind Einsatzmöglichkeiten von metallischen Mikrosieben für die Wasser-, Wein- und Milchtechnik sowie die Membrantechnik für die Biotechnologie, Lebensmittel- und Wassertechnik und die Möglichkeiten Bergbauabwasser durch Bakterien von Eisen und Sulfat zu reinigen.

Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreuten Forschungsprojekte erreichen derzeit Anwendungsreife. Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Weitere Information

Universität Bremen
Fachbereich Produktionstechnik
Institut für Umweltverfahrensrechnik
Sven Hövelmann
Tel. 0421 218 4177
E-Mail shoevel@uni-bremen.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bremen.de

Weitere Berichte zu: Industrieabwasser

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

nachricht Über Raum, Zeit und Materie
22.03.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie