Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NanoVision

28.11.2007
Ein Kongress zu Nanomaterialien im Spannungsfeld zwischen neuen Eigenschaften, Funktionen, Design und gesundheitlichen Aspekten am 10. Dezember 2007 im Forschungszentrum Karlsruhe

Ob als Textil im Auto, Lack mit UV-Schutz, biologisch abbaubarer Kunststoff oder als Zahnfüllung - mit Nanomaterialien veredelte Werkstoffe und nanometergenaue Messtechniken, die zu präziseren Fertigungstechniken führen, sind Ergebnis der Nanowissenschaften.

Die Entwicklung und Anwendung von Nanomaterialien wird als eine der bedeutendsten Schlüsseltechnologien der nächsten Jahrzehnte insbesondere in den Feldern Fertigungs-, Informations-, Medizin-, Energie- und Textiltechnik gesehen.

"Immer kleiner, verschleißfester, komplexer und doch selbstorganisierend und möglichst intelligent" so lautet das Credo. Wie weit kann die Leistungsfähigkeit der Nanomaterialien gesteigert werden, und welche neuen Perspektiven eröffnen Nanobiotechnologie und Nanomedizin?

... mehr zu:
»NanoVision »Nanomaterialien

Die NanoVision, am 10.12.2007 zum 5. Mal im Forschungszentrum Karlsruhe, richtet sich an Nanowissenschaftler, Toxikologen und Technikfolgenabschätzer, wird aber auch interessierte Wissenschaftler anderer Fachrichtungen ansprechen. Über die Fachbereichsgrenzen hinaus sollen aktuelle Fragestellungen und Ergebnisse diskutiert werden, um eine bessere Basis für Entscheidungen für zukünftige Forschungsprojekte zu erlangen.

Da brandneue Forschungsergebnisse in die Diskussion mit einbezogen, und Raum für neue Ideen und Ansätze geboten werden soll, wurde die Rubrik "Publikumsbeiträge" eingerichtet. Die Kongressteilnehmer sind eingeladen, sich selbst mit aktuellen Forschungsergebnissen in das Programm einzubringen: Sie können - ohne sich vorher anmelden zu müssen - einen kurzen Vortrag halten.

Eine weitere Besonderheit wird das Demonstrationsexperiment von Stefan Walheim (Institut für Nanotechnologie) sein. Dieses Experiment wird mit Hilfe zeitaufgelöster Lichtspektroskopie und -Reflektrometrie zeigen, wie sich in dünnen Polymerfilmen "Spontane Strukturbildungen" vollziehen.

Ansprechpartner (Inhaltliches):
Forschungszentrum Karlsruhe
Netzwerk NanoMat
Dr. Regine Hedderich
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: 07247 82-2630
Ansprechpartner (Organisatorisches und Presse)
Forschungszentrum Karlsruhe
Netzwerk NanoMat
Dennis Hickethier
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Telefon: 07247 82-8318, Fax: 07247 82-6420
E-Mail: dennis.hickethier@int.fzk.de, Internet: www.nanomat.de

Dr. Joachim Hoffmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.nanomat.de

Weitere Berichte zu: NanoVision Nanomaterialien

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise