Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Forschung in die Pole Position

15.11.2007
Konferenz mit europäischen Experten für Wissens- und Technologietransfer

Wie können Innovationen aus der Forschung schnell und effektiv in die Wirtschaft überführt und verwertet werden? Über Strategien, erfolgreiche Wege und Erfahrungen hierzu diskutieren Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft mit Experten aus europäischen Ländern am 22. und 23. November auf der Konferenz "Wissens- und Technologietransfer als Innovationsmotor - ein europäischer Erfahrungsaustausch" in Erlangen.

Im internationalen Wettbewerb können Wirtschaft und Wissenschaft nur gemeinsam bestehen. Die von der Arbeitsgemeinschaft der Transferstellen Bayerischer Universitäten (TBU) veranstaltete Konferenz bietet ein Forum zum Erfahrungsaustausch zwischen Verantwortlichen für die Verwertung von Innovationen in Unternehmen und Hochschulen. Dabei sollen Strategien diskutiert werden, die es den Hochschulen ermöglichen, langfristig ein attraktiver Kooperationspartner der Wirtschaft bei der Qualitätssteigerung und Neuentwicklung von innovativen Produkten und Technologien zu bleiben.

Ein Thema, das im zunehmenden Innovationswettbewerb immer wichtiger wird: "Nicht nur die Großindustrie, sondern gerade auch kleine und mittelständische Unternehmen mit geringen eigenen Forschungskapazitäten können das Innovationspotenzial an Hochschulen gewinnbringend nutzen", weiß Sybille Barth, Leiterin der Kontaktstelle Wissens- und Technologietransfer an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Neben Vorträgen zur Praxis des Wissens- und Technologietransfers und zu dessen Potenzial als Erfolgsfaktor für KMU erwartet die Teilnehmer am ersten Tag unter anderem auch ein Vortrag zu "Wissens- und Technologietransfererfahrungen aus portugiesischen Projekten" von Frau Maria Jauo Rauch-Filgueiras, EU-Beraterin für Projekte in Portugal und Rumänien. Frau Dr. Philipsenburg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung erläutert in einem weiteren Referat Maßnahmen und Initiativen in der High-Tech-Strategie für Deutschland.

Best-Practice-Beispiele und erfolgreiche innovative Modelle werden am zweiten Tag in Paneldiskussionen zu den Themen "Europäische Erfahrungen im Wissens- und Technologietransfer", "Technologietransfer durch Spin offs" und zur "Bedeutung von Patenten und ihrer Verwertung für einen erfolgreichen Technologietransfer" mit erfahrenen Praktikern aus europäischen Ländern und dem deutschen Inland vorgestellt. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion zum Thema "Innovationsmotor Hochschulen - Mit Vollgas aus der Pole Position?" mit Experten aus Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien und Deutschland.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur kurzfristigen Anmeldung finden Interessierte auf der Konferenzhomepage unter:

http://www.wtt.uni-erlangen.de/konferenz.htm

Die Arbeitsgemeinschaft der Transferstellen Bayerischer Universitäten (TBU) versteht sich als Vermittler zwischen den zehn bayerischen Universitäten und der privaten Wirtschaft und Institutionen. Die Transferstellen sind Ansprechpartner sowohl für Unternehmen, die Unterstützung bei konkreten Aufgaben benötigen, als auch für Forscher und Wissenschaftler, die Kontakte zu Industrie und Wirtschaft benötigen und wünschen.

Gefördert wird die Konferenz durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Als Sponsoren unterstützen die Siemens AG, die AUDI AG, die Peter Brehm Mechanik und Chirurgie GmbH, der VBM - Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V., der BayME - Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e.V., die Netzwerk Nordbayern GmbH, die Logo-Designs GbR und die julitec GmbH die Veranstaltung. Weitere Unterstützer sind die Stadt Erlangen sowie die Bayerische Laserzentrum GmbH.

Medienkontakt:
Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer
der Universität Erlangen-Nürnberg
Leitung: Dipl.-Ing.oec. Sybille Barth
Henkestraße 91
91052 Erlangen
Telefon: +49 9131 / 85-25870
Telefax: +49 9131 / 85-25869
wtt@rzmail.uni-erlangen.de

Sybille Barth | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.wtt.uni-erlangen.de
http://www.tbu-online.de

Weitere Berichte zu: Technologietransfer Transferstellen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF
13.12.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert
13.12.2017 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine blühende Sternentstehungsregion

14.12.2017 | Physik Astronomie

Wasserstoffproduktion: Proteinumfeld macht Katalysator effizient

14.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie die Niere bei Wassermangel hochkonzentrierten Urin herstellt

14.12.2017 | Biowissenschaften Chemie