Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dürre und Überschwemmungen in Westafrika: Regen bestimmt die Lebensgrundlagen der Menschen

14.11.2007
Erste Ergebnisse des Forschungsprogramms AMMA in Westafrika werden bei großer internationaler Tagung im Forschungszentrum Karlsruhe vorgestellt - Einladung zur Pressekonferenz

Für die Menschen südlich der Sahara sind die jahreszeitlichen Monsun-Regenfälle lebensnotwendig. Die natürliche Schwankungsbreite der Niederschläge ist aber extrem hoch - Jahren des relativen Überflusses folgen Jahre der Not, wenn der Regen ausbleibt. Die Vorhersagbarkeit der Monsun-Niederschläge ist bisher schlecht.

Abhilfe will hier das internationale Forschungsvorhaben AMMA (Afrikanische Monsun Multidisziplinäre Analyse) schaffen. Im Sommer 2006 wurden dazu intensive Messkampagnen in Westafrika durchgeführt. Vom 26. bis 30. November 2007 findet im Forschungszentrum Karlsruhe die internationale AMMA-Konferenz mit mehr als 400 Teilnehmern aus 50 Ländern statt, auf der erste Ergebnisse der Kampagne vorgestellt werden.

Am ersten Tag der Konferenz laden wir Vertreter der Medien ein, sich über Ziele und Ergebnisse der AMMA-Messkampagne im Rahmen einer Pressekonferenz am

... mehr zu:
»AMMA »KIT
Montag, dem 26. November 2007 um 13.00 Uhr
im Forschungszentrum Karlsruhe
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt, Raum 160
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
zu informieren. Bei der Pressekonferenz stehen als Diskussionspartner zur Verfügung:

oProfessor Dr. Christoph Kottmeier, Forschungszentrum und Universität Karlsruhe, Co-Sprecher der Deutschen AMMA-Gruppen

oProfessor Dr. Jean-Luc Redelsberger, Koordinator des Internationalen AMMA-Programms

oProfessor Dr. Jan Polcher, Directeur de Recherche LMD/IPSL, Koordinator der Europäischen Forschungsgruppen in AMMA

oDr. habil. Andreas Fink, Universität Köln, Co-Sprecher der Deutschen AMMA-Gruppen

oDr. Hartmut Höller, Deutsches Zentrum für Luft- und Raum¬fahrt, Koordinator der Feldmessungen AMMA-EU

Ein Programm der Tagung finden Sie im Internet unter www.amma-international.org. Falls Sie an der Tagung teilnehmen möchten, vermerken Sie das bitte auf dem beigefügten Antwortformular.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist der Zusammenschluss zwischen der Universität Karlsruhe und dem Forschungszentrum Karlsruhe. Gemeinsam arbeiten hier 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 600 Millionen Euro. Im KIT bündeln beide Partner ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten und Kapazitäten, richten die dafür optimalen Strukturen für Forschung, Lehre und Innovation ein und entwickeln gemeinsame Strategien und Visionen.

Mit KIT entsteht eine Institution international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. KIT soll Attraktionspunkt für die besten Köpfe aus der ganzen Welt werden, neue Maßstäbe in Lehre und Nachwuchsförderung setzen und das führende europäische Zentrum in der Energieforschung bilden. Im Bereich der Nanowissenschaften will KIT eine weltweit führende Rolle einnehmen. Ziel von KIT ist es, einer der wichtigsten Kooperationspartner für die Wirtschaft zu sein.

Klaus Rümmele | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Berichte zu: AMMA KIT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften