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Größte europäische Wirbelsäulenvereinigung tagt in Mannheim

14.11.2007
2. Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft vom 13. bis 15. Dezember 2007

Vom 13. bis 15. Dezember 2007 findet die 2. Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) in Mannheim statt. "Als Leitthema der diesjährigen Tagung wurde ´Aufbruch zu neuen Ufern´ gewählt", berichtet Kongresspräsident Prof. Dr. med. Claus Carstens. In 80 Vorträgen und durch ca. 140 Poster werden alle modernen Aspekte der Diagnostik und Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen angesprochen. Das Kongress-Konzept lässt aber auch ausreichend Raum für den fachlichen Austausch.

Prof. Carstens, der Präsident der DWG und Kongresspräsident der Jahrestagung, ist Leiter der Sektion Kinderorthopädie und Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg. Über 1.000 Teilnehmer werden zum DWG-Kongress im Congress Center Rosengarten in Mannheim erwartet - noch nie zuvor gab es ein derart großes Podium für die Mediziner der Fachrichtungen, die sich mit den Problemen der Wirbelsäule auseinandersetzen. Durch die Fusion der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie und der Gesellschaft für Wirbelsäulenforschung entstand die DWG im November 2006.

Die neue Fachgesellschaft ist gemessen an ihren über 500 Mitgliedern die größte ihrer Art in ganz Europa. Neben weiteren Fachbereichen setzen sich die Mitglieder hauptsächlich aus Orthopäden, Neurochirurgen und Unfallchirurgen zusammen. Ärzte dieser drei Fachgebiete sind es auch, die Erkrankungen der Wirbelsäule behandeln. Eine fachärztliche Spezialisierung zum Wirbelsäulenchirurgen gibt es bislang in Deutschland nicht. "Diese ärztliche Zusatzbezeichnung zu etablieren, ist eines der Ziele unserer Gesellschaft. Wir sehen uns hierbei in der Verantwortung, eindeutige Ausbildungsrichtlinien zu definieren", erklärt Prof. Carstens.

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Ein großes Thema des Kongresses, das sich durch alle Sessions zieht, beschäftigt sich mit den immer kleiner werdenden Eingriffen bei Operationen, der sogenannten minimal-invasiven Chirurgie. Dazu werden neueste Erkenntnisse von Operateuren vorgetragen und ausgewertet. Eine Vielzahl an Langzeitstudien, die im wissenschaftlichen Programm zur Sprache kommen, behandeln zudem die Verträglichkeit und Wirksamkeit neuester Implantate.

"Spannend ist auch die Entwicklung zur dynamischen Stabilisierung in der Wirbelsäulenchirurgie. Die Zeiten, in denen man lediglich die betroffenen Stellen fixiert hat sind lange vorbei, heutzutage können wir die dynamischen Fertigkeiten zu einem Großteil erhalten", fügt Prof. Carstens hinzu.

Parallel zur Jahrestagung findet ein Workshop der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) zum Thema "Manuelle Therapie an der Halswirbelsäule" statt. Ziel des Seminars ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse der segmentalen Funktionsuntersuchung im Bereich der Halswirbelsäule und deren praktische Anwendung. "Die Bandbreite der wissenschaftlichen Themen unserer Jahrestagung ist so vielseitig wie die Wirbelsäulenchirurgie selbst. Der Bezug zur Praxis steht dabei stets im Vordergrund", betont Prof. Carstens abschließend.

Ergänzt wird die Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft durch eine umfangreiche Industrieausstellung. Mehr als 60 Unternehmen präsentieren sich auf der großzügigen Ausstellungsfläche. In zwölf Industrie-Workshops wird zudem ein umfassendes Spektrum innovativer Produkte vorgestellt.

Bereits jetzt möchten wir Sie sehr herzlich zur Kongress-Pressekonferenz am Donnerstag, dem 13. Dezember, um 13 Uhr in das Congress Center Rosengarten Mannheim einladen. Nähere Informationen erhalten Sie noch gesondert.

Die Akkreditierung zum Kongress ist unter www.conventus.de/dwg2007 möglich. Hier finden Sie auch das gesamte Tagungsprogramm ausführlich und im Überblick.

Norbert Dörholt | idw
Weitere Informationen:
http://www.orthopaedie.uni-hd.de
http://www.conventus.de/dwg2007

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