Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kongress "125 Jahre Elektrotechnik und Informationstechnik"

14.11.2007
Wie kann dem dramatischen Ingenieurmangel in Deutschland begegnet werden? Warum wählen trotz bester Berufsaussichten zu wenige Jugendliche den Beruf des Ingenieurs? Welche Folgen könnte der Mangel für Deutschland haben? - In einer Podiumsdiskussion "Die Elektrotechnik und der Standort Deutschland" am kommenden Freitag, 16. November 2007, ab 10.15 Uhr, im Rahmen des Kongresses "125 Jahre Elektrotechnik und Informationstechnik" werden diese und weitere Fragen in Frankfurt Thema sein.

Auf dem Podium diskutieren der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Vorstandsvorsitzender der Repower Systems AG, Prof. Dr. Detlef Müller-Böling, Leiter des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und Vertreter der TU Darmstadt. Der Kongress aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Darmstadt findet am Freitag, 16. November 2007, in der Halle 1 der Frankfurter Messe (Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt) von 9.30 bis 17.15 Uhr statt. Das Nachmittagsprogramm des Kongresses ab 13.30 Uhr ist öffentlich.

Ab 13.30 Uhr beginnt zusätzlich, ebenfalls in Halle 1 der Frankfurter Messe, eine Kontaktmesse für Studierende und Berufseinsteiger, bei der Unternehmen und Absolventen Gelegenheit zur Kontaktaufnahme haben. Vertreten sind zahlreiche namhafte Firmen, darunter Bosch, SAP, Siemens, Daimler und T-Systems. Der Eintritt ist frei. Ab Darmstadt Karolinenplatz fahren zur Kontaktmesse halbstündlich kostenlose Shuttle-Busse.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird ab 11.30 Uhr Prof. Bernd Widdig als Vertreter des MIT, einer der weltweit führenden Technischen Universitäten, über die Ingenieurausbildung in den USA referieren. Über das internationale Kernfusionsexperiment ITER wird ab 14.30 Uhr dessen stellvertretender Direktor Dr. Norbert Holtkamp sprechen.

125 Jahre Elektrotechnik an der TU Darmstadt

Die Technische Universität Darmstadt hat den Elektroingenieur "erfunden": Sie berief im Jahr 1882 den Physiker Erasmus Kittler auf den weltweit ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik und bot erstmals ein Elektroingenieur-Studium an. Seither hat der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik viele Persönlichkeiten hervorgebracht, die wegen ihrer Pionierleistungen und Erfindungen international berühmt wurden. Fortschritte und Durchbrüche etwa in der Nachrichtentechnik, Automatisierungstechnik, Mechatronik und Medizintechnik, bei alternativen Antriebsmotoren für die Energietechnik oder integrierten Schaltungen für das Nanozeitalter nahmen ihren Ausgang in Darmstadt.

Zeit und Ort:

Kongress "125 Jahre Elektrotechnik und Informationstechnik"
Freitag, 16.11.2007, 9.30 bis 17.15 Uhr
Messe Frankfurt, Halle 1, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt
10.15 bis 11.30 Uhr: Podiumsdiskussion: "Die Elektrotechnik und der Standort Deutschland"

ab 13.30 Uhr: Kontaktmesse

Jörg Feuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.etit.de
http://www.tu-darmstadt.de/

Weitere Berichte zu: Elektrotechnik Informationstechnik Podiumsdiskussion

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017
23.10.2017 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Die Zukunft der Luftfracht
23.10.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Boost für Lipidforschung: Grazer Forscher erleichtern Lipidanalyse

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Bildung von Magma-Ozeanen auf Exoplaneten erforscht

24.10.2017 | Physik Astronomie

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften