Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien 2007 in Hannover

08.11.2007
Von der Forschung in die Praxis: Tagung stellt den aktuellen Stand der Biomaterial-Forschung im deutschsprachigen Raum dar
Vom 22. bis 24. November trifft sich die Deutsche Gesellschaft für Biomaterialien (DGBM) zur Jahrestagung in Hannover. Tagungsort ist das Gebäude J6 der Medizinischen Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Gastgeber ist das Zentrum für Biomedizintechnik der Leibniz Universität mit dem gemeinsamen Sonderforschungsbereich 599 „Zukunftsfähige bioresorbierbare und permanente Implantate aus metallischen und keramischen Werkstoffen“ von Medizinischer Hochschule und Leibniz Universität.

Die Tagung bildet den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung im deutschsprachigen Raum ab. Sie ist in besonderer Weise darauf ausgerichtet, den Bezug zwischen Biomaterialforschung und der Anwendung am Patienten herzustellen. Daher werden klinische Fragen von renommierten Medizinerinnen und Medizinern umrissen und anschließend in Referaten die aktuellen Ansätze zur Lösung dieser Problemstellungen diskutiert. Zusätzlich konnten Vertreterinnen und Vertreter der Industrie gewonnen werden, ihre bereits in der Umsetzungsphase zum Produkt befindlichen Forschungsleistungen zu erläutern. Gemeinsam soll so die gesamte Kette von der medizinischen Fragestellung bis hin zum Produkt dargestellt werden. Schwerpunktthemen sind dabei Nanomaterialien, Neuroprothesen, Mittelohr- und kardiovaskuläre Implantate.

Ein Thema sind beispielsweise die Hintergründe und Anforderungen an ein Mittelohrimplantat: Zunächst wird die Problemstellung aus klinischer Sicht geschildert, anschließend erläutern Vorträge über Konzepte für zukünftige Mittelohrimplantate unter biomechanischen Aspekten. Außerdem werden neue Nano-Materialien für Implantate vorgestellt, die sich noch in der Entwicklung befinden. Auch die Verbesserung der Implantate durch besondere Herstellungsverfahren wird thematisiert.

Am Donnerstag, 22. November 2007 hält Prof. Heinz Haferkamp einen öffentlichen Abendvortrag zum Thema „Vom Stahl zum Nanobiomaterial“, er beginnt um 20 Uhr im Hörsaal des Gebäudes J6.

Am Freitag, 23. November, 19 Uhr, empfängt Stephan Weil, Oberbürgermeister der Stadt Hannover die Konferenzteilnehmer im Neuen Rathaus zu einem Festabend im Gartensaal.

Informationen zu Ablauf und Programm der Tagung sind im Internet auf der Seite www.mhh-hno.de/sfb599/veranstaltungen.htm zu finden.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Prof. Birgit Glasmacher, Zentrum für Biomedizintechnik unter Telefon 0511/762-3828 oder per E-Mail unter glasmacher@ifv.uni-hannover.de oder Prof. Thomas Lenarz, MHH-Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, unter Telefon 0511/532-6565 oder per E-Mail unter lenarz.thomas@mh-hannover.de gern zur Verfügung.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de
http://www.mhh-hno.de/sfb599/veranstaltungen.htm

Weitere Berichte zu: Biomaterial Biomedizintechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise