Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Migration und residentielle Mobilität

07.11.2007
Fachtagung über Chancen der Integration und Risiken der Segregation am 16. und 17. November 2007 in der Universität Bremen

Mit Fragen der Bevölkerungsbewegungen in den Städten beschäftigt sich die wissenschaftliche Fachtagung "Migration und residentielle Mobilität: Chancen der Integration und Risiken der Segregation" am 16. und 17. November 2007 im Gästehaus der Universität Bremen.

Die von der Forschungsgruppe MIGREMUS der Universität Bremen organisierte Konferenz präsentiert aktuelle Ergebnisse der Migrationsforschung in der deutschsprachigen Geographie und in den Sozialwissenschaften. Sie richtet sich vornehmlich an Wissenschaftler und an Experten. Die Mehrzahl der Beiträge konzentriert sich auf sozialräumliche Veränderungsprozesse und stellt lokale Fallbeispiele im deutschsprachigen Raum in den Mittelpunkt der Betrachtung. Die 22 Vorträge sind in vier thematischen Schwerpunkten zusammen gefasst:

1. Sozialstrukturelle Prozesse in städtischen Räumen
Im Mittelpunkt des ersten Themenbereichs stehen sieben Studien über Ursachen und Folgen kleinräumiger Wanderungen innerhalb der aufnehmenden Städte. Professor Jürgen Friedrichs und Alexandra Nonnenmacher (Universität Köln) halten den Einführungsvortrag zum Thema: "Führen innerstädtische Wanderungen zu einer ethnischen Entmischung von Stadtteilen?".
2. Migration im Lebensverlauf
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Beiträge, die Wanderungen in Bezug zur Biographie und zum Lebenslauf der Migranten und Migrantinnen setzen. Die fünf präsentierten Studien stellen dar, inwieweit individuelle und/oder kontextbezogene Faktoren Auslöser der Migration waren. Ebenfalls werden Zusammenhänge zwischen Wanderungen und anderen Übergängen im Lebenslauf wie Ausbildung, Partnerschaft und Familiengründung dargestellt. Professor Michael Wagner (Universität Köln) hält den Einführungsvortrag zum Thema "Migration im Lebenslauf".
3. Zuwanderer als aktive Gestalter der Integration in die städtische Gesellschaft

Die Vorträge befassen sich mit neuen Strategien der Eingliederung in die städtische Gesellschaft: Transnationalismus, Netzwerke und veränderte soziale Arrangements stehen hier im Mittelpunkt. In diesem Themenblock hält Privatdozentin Dr. Christine Hannemann (Humboldt Universität, Berlin) den Einführungsvortrag zum Thema: "Integration, Stadtentwicklung und soziale Probleme".

4. Bildungschancen und städtische Arbeitsmärkte für Migranten
Sowohl Bildungschancen als auch der Zugang zum Arbeitsmarkt werden weiterhin durch den Migrationshintergrund geprägt. Die hier vorgestellten drei Beiträge befassen sich mit gegenwärtigen Formen der Segmentation und der Dynamik der Integration, zum Beispiel anhand von ausländischen Schülern im deutschen Bildungssystem oder dem Berufseinstieg von Migranten und Migrantinnen im Kontext zunehmender Arbeitsmarktflexibilisierung.

Das detaillierte Programm und weitere Informationen finden sich unter: http://www.migremus.uni-bremen.de.

Weitere Informationen:
Universität Bremen
Fachbereich Sozialwissenschaften
Humangeographie:
Prof. Dr. Felicitas Hillmann
Tel. 0421-218 3357 (Sekr.: -7418)
E-Mail: hillmann@uni-bremen.de
Soziologie:
Prof. Dr. Michael Windzio
Tel.: 0421-218 2079

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.migremus.uni-bremen.de
http://www.uni-bremen.de

Weitere Berichte zu: Bildungschance Einführungsvortrag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit

Antibiotikaresistenz zeigt sich durch Leuchten

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie