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DStGB veranstaltet Ersten Deutschen Online Klimagipfel

02.11.2007
Die Themen Klimaschutz und Energieeffizienz rücken immer mehr ins Zentrum der Kommunalpolitik. Aus diesem Grund startet der Deutsche Städte- und Gemeindebund eine langfristig angelegte Informations- und Kommunikationskampagne unter dem Titel "Kommunen schützen Klima".

Den Auftakt bildet der Erste Deutsche Online Klimagipfel, der am 04. Dezember 2007 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Internet stattfindet. Ziel des in dieser Form erstmalig durchgeführten Klimagipfels ist es, die Potenziale der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien für eine schnelle, ergebnisorientierte und interdisziplinäre Zusammenarbeit unter Deutschlands Umwelt- und Klimaexperten zu nutzen.

Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Umweltbundesamtes, Professor Dr. Andreas Troge, werden führende Experten aus den Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz an ihren Computerbildschirmen die Frage diskutieren, wie Kommunen bei der Umsetzung einer effizienten Klimaschutzpolitik vor Ort unterstützt werden können.

Die Städte und Gemeinden sind von den prognostizierten Klimaverän-derungen unmittelbar betroffen. Auf der kommunalen Ebene werden bereits jetzt zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die dazu beitragen, die negativen Auswirkungen auf das Klima zu minimieren und sich auf mögliche Veränderungen vorzubereiten. Das Spektrum der Maßnah-men reicht vom Einsatz energieeffizienter Beleuchtungssysteme in öf-fentlichen Gebäuden über die Nutzung regenerativer Energien bis zur Entwicklung von Konzepten, um auf die Auswirkungen des Klimawan-dels reagieren zu können. "Die Innovationskraft der Städte und Ge-meinden in Deutschland ist außergewöhnlich hoch. Dies zeigt sich nicht zuletzt an der Vielzahl hervorragender Ideen und Konzepte im Bereich Klimaschutz, die in den Kommunen entwickelt wurden und werden", führt das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, aus.

Der Erste Deutsche Online Klimagipfel soll dazu beitragen, diese Kon-zepte in die Fläche zu verbreiten und die Städte und Gemeinden noch besser als bisher in die Lage zu versetzen, einen Beitrag zum Klima-schutz zu leisten. "Wir betreten mit dieser Art der Konferenz ganz be-wusst Neuland. Die Zukunft der Zusammenarbeit und des Meinungs-austausches wird sich aufgrund der mittlerweile vorhandenen techni-schen Möglichkeiten zu einem großen Teil online abspielen. Es ist spannend zu beobachten, wie wir in einem so wichtigen Thema die Vorteile der Online-Zusammenarbeit nutzen und dabei einen bescheidenen Beitrag zur Verringerung der klimaschädlichen Emissionen leisten", so Landsberg weiter.

Technische Grundlage für die Konferenz ist das in Deutschland entwickelte und international prämierte OpenSpace-Online Konferenzverfahren. Bei dieser Konferenzform stehen die Mitwirkenden ganz im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können ihre wichtigsten Anliegen einbringen, Vorschläge machen, unterschiedlichste Themen gemeinsam und ergebnisorientiert bearbeiten, Kontakte knüpfen oder einfach von Ideen anderer Teilnehmer profitieren. In den thematischen Kontext passt auch, dass bei diesem Konferenzverfahren im Gegensatz zu herkömmlichen Veranstaltungen keine klimaschädlichen Emissionen durch An- und Abreise der Teilnehmer anfallen.

Anmeldungen und weitere Informationen zum Ersten Deutschen Online Klimagipfel sind ab sofort unter der Adresse www.online-klimagipfel.de möglich. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Die Zahl der Teilnehmer an der Konferenz ist begrenzt, Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Deutscher Städte- und Gemeindebund, Marienstraße 6, 12207 Berlin;
Tel.: 030/ 773 07 225

Martin Ittershagen | idw
Weitere Informationen:
http://www.umweltbundesamt.de
http://www.dstgb.de

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