Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Armut in Afrika: Was ist zu tun?

01.11.2007
Internationale Experten diskutieren vom 8. - 10. November 2007 in Bremen Konzepte für neue Wachstums- und Armutsbekämpfungsstrategien in afrikanischen Ländern.

Das Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management (IWIM) an der Universität Bremen gibt seit 18 Jahren ein in Deutschland einmaliges Jahrbuch zu Themen afrikanischer Entwicklungsperspektiven heraus. Im nächsten Jahr wird ein neuer Band in der Reihe "African Development Perspectives Yearbook" erscheinen, der sich mit neuen Wachstums- und Armutsbekämpfungsstrategien afrikanischer Länder ("New Growth and Poverty Alleviation Strategies for Africa - Issues, Concepts, Policies and Comparative Analyses") befasst.

Zur Vorstellung und Diskussion der Beiträge zum Jahrbuch veranstaltet das IWIM unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Karl Wohlmuth vom 8. - 10. November 2007 eine Tagung in Bremen. Der Workshop stößt bei Interessenten aus Afrika, Deutschland und aus verschiedenen anderen Regionen der Welt auf großes Interesse.

Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, durch welche Strategien die Länder Afrikas zu nachhaltigem Wachstum gelangen und damit zur Armutsbekämpfung beitragen. Dabei geht es nicht nur darum, die Situation in Form von Länder- und Regionalanalysen zu beschreiben. Im Mittelpunkt stehen konkrete Handlungs- und Politikempfehlungen, die dem Ziel einer stärkeren Diversifikation der Volkswirtschaften und damit einer höheren Stabilität dieser Länder dienen. Es soll insbesondere die Frage berücksichtigt werden, wie arme Bevölkerungsschichten stärker vom Wachstum in den afrikanischen Ländern profitieren können. Nicht zuletzt soll so dem immer noch herrschenden Afrikapessimismus entgegengetreten werden.

... mehr zu:
»IWIM »Weltwirtschaft

Das Jahrbuch greift immer wieder zentrale Fragen der Reformpolitik in Afrika auf und widmete sich in den vergangenen Jahren den Themen der Re-Integration Afrikas in die Weltwirtschaft, der Förderung des afrikanischen Unternehmertums, den Wegen zur Realisierung einer Balance zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor in Afrika und den Möglichkeiten, den Rohstoffreichtum des Kontinents besser für die Entwicklung zu nutzen. Durch Unterstützung von mehreren deutschen Förderungsinstitutionen kann das Jahrbuch auch direkt Entscheidungsträgern und Forschungsinstituten in Afrika zugänglich gemacht werden.

Informationen zur Forschungsgruppe, dem Jahrbuch und dem Programm des Workshops gibt es im Internet unter: http://www.iwim.uni-bremen.de.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management (IWIM)
Prof. Dr. Karl Wohlmuth
Tel. 0421-218 3074
E-Mail: wohlmuth@uni-bremen.de
Dipl.-Oec. Maren Wiegand-Kottisch
Tel. 0421-218 3429
E-Mail: iwim@uni-bremen.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.iwim.uni-bremen.de

Weitere Berichte zu: IWIM Weltwirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE