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3-D-Stadtmodelle - Mehr als ein Stadtplan

26.10.2007
Virtuelle Stadtmodelle sind gegenwärtig ein brandaktuelles Thema. Nahezu jede Stadt will ihr dreidimensionales Abbild im Internet präsentieren, um so Besuchern, Verwaltung und Wirtschaft einen neuartigen Informationsraum zu bieten.

Auskunft über den derzeitigen Stand der Entwicklungen liefert der 3. Kongress "3-D-Stadtmodelle", den das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. in fachlicher Kooperation mit dem InGeoForum (Informations- und Kooperationsforum für Geodaten) am 29. November 2007 in Darmstadt veranstaltet.

An vielen Stellen wird künftig ein dreidimensionales Stadtmodell den herkömmlichen Stadtplan ersetzen. Schon Ende 2003 ließ Berlin im Rahmen eines Pilotprojektes als erste Stadt ein amtliches, virtuelles 3-D-Modell entwickeln, das vielfältige Nutzungen in Verwaltung und Wirtschaft ermöglicht. Auch für die Stadt Dresden wurde ein dreidimensionales, digitales Stadtmodell entwickelt - seit Juli 2007 ist es mit mehr als 150.000 Gebäuden das weltweit größte in Google Earth. Im virtuellen Streifzug durch die Stadt können Nutzer am Bildschirm beispielsweise an der Elbe entlang flanieren oder per Hubschrauber die Frauenkirche umfliegen.

Doch welchen Wert haben 3-D-Stadtmodelle und welches wirtschaftliche Potenzial steckt dahinter? Wie sieht der gegenwärtige Entwicklungsstand aus, welche Konzepte gibt es und welche Basistechnologien stecken dahinter? Diese und weitere spannende Fragen diskutiert der

3. Kongress "3-D-Stadtmodelle"
Termin: 29. November 2007, 09.30 bis ca. 17.30 Uhr
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V.
Rundeturmstraße 10, 64283 Darmstadt.
Experten aus Forschung und Wirtschaft referieren über zahlreiche interessante Themen. Unter anderem spricht Marek Strassenburg-Kleciak von HARMAN/BECKER Automotive Systems über die Generalisierung der Stadtmodelle für Navigationssysteme. PD Dr. Gerd Buziek von ESRI Geoinformatik GmbH stellt 3-D-Stadtmodelle in Geoinformationssystemen und Geodateninfrastrukturen aus Praxissicht vor und Dr. Frank Steinicke von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster präsentiert virtuelle Spaziergänge durch digitale 3-D-Stadtmodelle.

Die Teilnahmegebühr beträgt 380 Euro. Für Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden gilt eine reduzierte Gebühr von 290 Euro, Studenten zahlen 120 Euro. Bei Anmeldung bis zum 2. November wird ein Frühbucherrabatt von 10 Prozent gewährt. Für Journalisten mit Presseausweis ist die Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

Das ausführliche Programm, ein elektronisches Anmeldeformular sowie weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.zgdv.de.

Ansprechpartner:
Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Tel.: 06151 - 155 160
E-Mail: awf@zgdv.de
Kurzprofil ZGDV:
Das ZGDV, Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V., wurde 1984 als europäische Plattform zur Förderung der Forschung, Entwicklung und Schulung auf dem Gebiet der graphischen Datenverarbeitung und ihrer Anwendungen gegründet. In Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Rostock, seinen Mitgliedern und Spin-offs, sowie dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung fördert das ZGDV die graphische Datenverarbeitung in Forschung und Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung der Anwendungsbezogenheit. Als Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und unternehmerischer Praxis trägt das ZGDV in besonderem Maße dem Technologietransfer zwischen Hochschulen und Industrie Rechnung. Der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Industrie, Wirtschaft und Forschung erfolgt in erster Linie in Seminaren und Workshops sowie industriellen Forschungsprojekten. Das ZGDV ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Darmstadt. Seit Jahre 1990 ist das ZGDV Rostock ein zweites Standbein. Das Centro de Computação Gráfica in Portugal wurde 1993 ins Leben gerufen. Die ZGDV-Mitglieder sind Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen mit einem besonderen Interesse an der graphischen Datenverarbeitung und ihren Anwendungen.

Das ZGDV ist Gründungsmitglied im INI-GraphicsNet, dem "International Network of Institutions for advanced educat-ion, training and R&D in Computer Graphics technology, systems and applications". Das INI-GraphicsNet mit seinen Standorten Darmstadt (Hauptsitz), Rostock, Guimarães und Coimbra (Portugal), Providence und Omaha (USA), San Sebastian (Spanien), Seoul (Süd-Korea), Singapur und Trento (Italien) ist eines der weltweit größten und leistungsfähigsten Forschungsnetzwerke im Bereich der graphischen Datenver-arbeitung. Die insgesamt mehr als 350 Mitarbeiter und rund 550 studentischen Hilfskräfte des Netzwerks erarbeiteten im Jahr 2006 ein Budget von über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de

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