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Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft

25.10.2007
Chancen und Risiken der sich verändernden Arbeitswelt
RUB und Böll Stiftung richten Tagung aus

Langzeitarbeitslosigkeit und die Diskussion um den Mindestlohn rütteln am Selbstverständnis unserer Gesellschaft als Arbeitsgesellschaft. Zum Thema Umwälzung am Arbeitsmarkt richtet die Marie Jahoda Gastprofessur der RUB zusammen mit der Heinrich Böll Stiftung NRW die Tagung "Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft" aus.

Wissenschaftler diskutieren, was sich für Beschäftigte in Zukunft verändern wird und wie die zukünftige Arbeitspolitik aussehen muss. Die Tagung findet am 2. und 3. November 2007 im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität statt. Sie wird mit einem öffentlichen Vortrag zum Thema Arbeit und Gerechtigkeit von Prof. Stefan Gosepath am Freitagabend eröffnet. Auf dem Programm steht unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Thema "Die Zukunft der Arbeit und die Rolle der Politik" mit Vertretern aus Politik und Bildung. Die Medien sind herzlich willkommen.

Programm im Internet

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»Arbeitswelt
Das ausführliche Programm der Tagung steht im Internet unter
http://ruhr-uni-bochum.de/femsoz
Arbeitsgesellschaft im Wandel
Eine der wichtigsten Veränderungen in der heutigen Arbeitswelt ist, dass bald kein Arbeitnehmer mehr sein Leben lang den gleichen Job beim gleichen Unternehmen ausübt. Stattdessen müssen zukünftige Arbeitnehmer zu beruflichen Umorientierungen und Arbeitsplatzwechseln bereit sein. Viele Beschäftigte werden erleben, wie Phasen der Erwerbstätigkeit wieder mit Phasen der Arbeitslosigkeit wechseln. Hinzu kommt, dass sich auch die Jobs selbst verändern. Erwerbstätige müssen für lebenslanges Lernen und entsprechende Weiterbildungen offen sein. Dieser Wandel der Arbeitswelt stellt Bildungs- und Sozialsysteme vor die Aufgabe, sich zu entbürokratisieren und sich auf den Wandel einzustellen.

Arbeit: Selbstbewusstsein und Anerkennung

Auf der Tagung werden auch die psychologischen Aspekte der Arbeit bzw. Arbeitslosigkeit diskutiert. Denn Arbeit hat für die Mitglieder der Gesellschaft einen hohen Stellenwert, sie beziehen einen Großteil ihres Selbstbewusstseins aus ihrer Tätigkeit. Insbesondere Arbeitslose leiden unter der ihnen versagten Anerkennung. Und wer Arbeit hat, sorgt sich, weil das Arbeitsverhältnis auf relativ kurze Zeit befristet ist. Welche Auswirkungen diese Probleme auf die Gesellschaft und die Arbeitnehmer selbst haben, diskutieren die Teilnehmer der Tagung, zudem zeigen sie Perspektiven einer notwendigen Bildungsreform auf.

Weitere Informationen

Kristina Binner, Koordination der Tagung, Tel. 0234/32-26646, E-Mail: Kristina.Binner@rub.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://ruhr-uni-bochum.de/femsoz

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