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Handelsblatt Konferenz: Solvency II und Risikomanagement

25.10.2007
Solvency II – Visionärer Wurf oder das Ende für kleinere Versicherer?
Im Juli diesen Jahres wurde von der Europäischen Kommission der Gesetzesentwurf für die Solvency-II-Richtlinie vorgestellt, die einen neuen europäischen Rechtsrahmen für die Eigenmittelvorschriften und das Risikomanagement für Versicherer und Rückversicherer beschreibt.

Besonders die vorgeschlagene Einführung einer Gruppenaufsicht, die über die Eigenkapitalvorschriften, das Risikomanagement und die Transparenzanforderungen grenzüberschreitend wachen soll, ist umstritten. Mit der Einsetzung eines „Lead Supervisors“ ginge der Rechtsrahmen für Versicherungen weit über den vergleichbaren Rahmen von Basel II im Banken-Sektor hinaus. Umstritten ist auch der Schwellenwert von fünf Millionen Euro Jahresumsatz, ab dem ein Versicherer die neuen Anforderungen erfüllen muss.

Die Handelsblatt Konferenz „Solvency II und Risikomanagement“ (29. und 30. November 2007, Köln) greift die Diskussion um den Solvency-II-Entwurf auf und stellt Umsetzungsvorschläge für die neuen Vorschriften vor. Dr. Rolf Stölting (Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft AG) gibt einen Überblick über den Stand der Entwicklung des Solvency-Projektes und beschreibt den weiteren Fahrplan.

Rai Singh (Allianz SE) und Dr. Arno Junke (ERGO Versicherungsgruppe AG) betonen die Chancen, die sich aus den neuen Vorschriften für die Versicherer ergeben und sehen die größere Transparenz als Schlüssel zum Erfolg. Die Rolle Interner Risiko-Modelle beschreibt Peter Weiler (R+V Versicherung AG). Zur Integration des Standardansatzes in das Risikomanagement und die Geschäftssteuerung referiert Uwe Ludka (Itzehoer Versicherungen). Einen möglichen Ansatz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Zertifizierung Interner Modelle stellt Petra Faber-Graw (BaFin) vor.

Laut den Ergebnissen der dritten Auswirkungsstudie für Solvency II (QIS3) verfügt die deutsche Versicherungswirtschaft über erheblich mehr Eigenkapital, als für die Risikodeckung notwendig wäre. Lars Dieckhoff (BaFin) stellt die Ergebnisse der Quantitative Impact Study 3 vor und erläutert die aufsichtsrechtlichen Schlussfolgerungen. Einen Vergleich zu den Ergebnissen des Schweizer Solvenz Tests zieht Dr. Giovanni Gentile (Swiss Reinsurance Company).

Das aktuelle Programm finden Sie im Internet unter:
www.konferenz.de/inno-solvency07


Weitere Informationen zum Programm
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
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Handelsblatt - Wirtschafts- und Finanzzeitung

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Mit durchschnittlich 45 Veranstaltungen und 20 Financial Trainings pro Jahr bietet das Handelsblatt Entscheidern hochkarätig besetzte Plattformen in Form von Branchentreffs und Fachveranstaltungen. Die renommierten Jahrestagungen einzelner Branchen sind als Strategiegipfel konzipiert, bei denen Top-Akteure der deutschen und internationalen Szene die aktuellen Herausforderungen diskutieren. Mit der Planung und Organisation der Tagungen ist die EUROFORUM Deutschland GmbH beauftragt, die sich auf die Durchführung qualitativ hochwertiger Veranstaltungen spezialisiert hat.

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2006 haben über 1000 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 45 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2006 bei circa 61 Millionen Euro.

Dr. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
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