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Lange Nacht der Asien- und Orientwissenschaften

19.10.2007
Die vielen Facetten des Ostens und ihre Bedeutung für Europa

Der asiatisch-orientalische Raum (Naher, Mittlerer und Ferner Osten) zeichnet sich durch ein hohes Maß an wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher sowie kultureller Dynamik aus. Zur Analyse und Erklärung dieser vielfältigen Prozesse, die oftmals auch direkten Einfluss auf die gesellschaftlichen Gegebenheiten Europas ausüben, bedarf es bestens ausgebildeter Experten auf allen asien- und orientwissenschaftlichen Gebieten.

Deren Wissen um Sprachen, Kulturen und Gesellschaften des Orients, Süd- und Ostasiens ist vor allem in interkulturellen Kontakt- und Konfliktsituationen unerlässlich. Nur wenige Universitäten in Europa verfügen über ein entsprechendes Spektrum an relevanten Fachwissenschaften. Tübingen gehört zu diesem kleinen Kreis besonders profilierter asien- und orientwissenschaftlicher Standorte.

Das Zentrum für Asien- und Orientwissenschaften (AOZ) der Universität Tübingen lädt in diesem Rahmen am Freitag, den 26. Oktober 2007, ab 18 Uhr zur "Langen Nacht der Asien- und Orientwissenschaften" ins Theologicum in die Liebermeisterstraße. Mit dieser Veranstaltung möchten sich die Tübinger Asien- und Orientwissenschaften einer breiten inner- wie außeruniversitären Öffentlichkeit näher vorstellen.

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Das Asien-Orient-Zentrum der Universität Tübingen, vertreten durch die Fächer Indologie, Japanologie, Sinologie, Koreanistik und Orientwissenschaften, hat für diesen Abend ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das die lebendige Vielfalt jener kulturellen Räume widerspiegelt, mit denen sich die Wissenschaftler in der täglichen Arbeit befassen. Im Rahmen der Veranstaltung wird fundiertes Fachwissen in farbenfroher Aufbereitung präsentiert. Die Palette reicht dabei vom chinesischen Löwentanz, über ein indisches Sanskrittheater, Sitar-Musik, Vorträge über das "Atlantis der Wüste", Marco Polo, bis hin zur Schönheit in der koreanischen Literatur und japanischen Rachegeistern. In einer Podiumsdiskussion wird zudem die Zukunft der Asien- und Orientwissenschaften erörtert. Für das leibliche Wohl sorgen landestypische Speisen und Getränke, die von den Studierenden der jeweiligen Fächer selbst zubereitet werden.

PROGRAMM

der "Langen Nacht der Tübinger Asien- und Orientwissenschaften" am Freitag, 26. Oktober 2007, im Theologicum, Hörsaal (Liebermeisterstraße)

18:00 Uhr Begrüßung
18:30 Uhr Heike Moser (Indologie): "Wozu das Theater?" Das südindische San-skrittheater Kutiyattam (mit Demonstrationen)
19:00 Uhr Moon-Ey Song (Koreanistik): "Schön wie der Mond" Weibliche Schönheit in der koreanischen Literatur

19:30 Uhr Heinz Gaube (Orientwissenschaften): "Humboldts Erben - Atlantis der Wüste" Oasen in Oman (Filmausschnitte und Diskussion)

Pause: 20:00 bis 20:45 Uhr, mit landestypischen Speisen und Getränken (Fachschaften)

20:45 Uhr Podiumsdiskussion: "Zukunft der Asien- und Orientwissenschaften in Tübingen" (Moderation Klaus Antoni)

21:30 Uhr Musikdarbietung (Sitar, Max Heidelberger, Orientwissenschaften)

Michael Seifert | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-tuebingen.de/

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