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ALKIS® revolutioniert die Vermessungsverwaltung

16.10.2007
In der Katasterverwaltung ist ALKIS® ein längst bekanntes und dennoch aktuelles Thema. Das Fachkonzept dient der Schaffung eines einheitlichen amtlichen Geodatenbestands. Zwar befindet es sich zum Teil noch in der Testphase, die ersten Bundesländer beabsichtigen jedoch, das System im Jahr 2008 einzuführen.

Aktuelle Probleme und Lösungen diskutiert der 6. Kongress "XML und ALKIS®", den das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. am 7. November 2007 in Darmstadt veranstaltet.

Die grundsätzliche Aufgabe der Vermessungsverwaltung ist die Bereitstellung von Geobasisdaten für Verwaltung, Wirtschaft und private Nutzer. Bisher wurde dies durch zwei getrennten Systeme, ALK (automatisierte Landschaftskarte) und ALB (automatisiertes Liegenschaftsbuch), realisiert. Dadurch sind die Daten teilweise redundant und liegen in verschiedenen Formaten und Modellen vor, was eine gemeinsame effiziente Auswertung nicht möglich macht.

ALKIS® schafft hier durch einen gemeinsamen Datenbestand sowie eine XML-basierte bundeseinheitliche Austauschschnittstelle (NAS) und einen bundeseinheitlichen Grunddatenbestand Abhilfe. So wird gewährleistet, dass ALKIS®-Daten künftig in allen marktüblichen Geoinformationssystemen verarbeitet werden können.

Doch welche Umsetzungsprobleme gibt es mit ALKIS®? Welche Daten stehen unter dem System zur Verfügung und wie erfolgt die Umstellung auf die normbasierte Austauschschnittstelle? Diskutiert werden diese und weitere spannende Fragestellungen beim

6. Kongress "XML und ALKIS®"

Termin: 7. November 2007, 09.30 bis 17.00 Uhr
Ort: Zentrum fuer Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V. Rundeturmstraße 10, 64283 Darmstadt.

Experten aus Verwaltung, Forschung und Wirtschaft referieren über zahlreiche interessante Themen. Dr. Matthias Ellsiepen von CPA Systems GmbH spricht beispielsweise über die ALKIS®-Geschäftsprozesslogik in Theorie und Praxis. Die Erhebung und Benutzung von ALKIS® in der Praxis analysiert Birthe Dallmeier-Tießen von HHK Datentechnik GmbH und Joachim Stiebler vom Landesvermessungsamt Baden-Württemberg stellt den dortigen Stand der ALKIS®-Umsetzung vor.

Die Teilnahmegebühr beträgt 380 Euro. Für Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden gilt eine reduzierte Gebühr von 290 Euro, Studenten zahlen 120 Euro. Bei gleichzeitiger Anmeldung zum Kongress "Mobiles GIS" wird ein Kombirabatt von 15 Prozent gewährt.

Für Journalisten mit Presseausweis ist die Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

Das ausführliche Programm sowie weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.zgdv.de.

Ansprechpartner: Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. Tel.: 06151 - 155 160 E-Mail: awf@zgdv.de
Kurzprofil ZGDV
Das ZGDV, Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V., wurde 1984 als europäische Plattform zur Förderung der Forschung, Entwicklung und Schulung auf dem Gebiet der graphischen Datenverarbeitung und ihrer Anwendungen gegründet. In Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Rostock, seinen Mitgliedern und Spin-offs, sowie dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung fördert das ZGDV die graphische Datenverarbeitung in Forschung und Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung der Anwendungsbezogenheit. Als Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und unternehmerischer Praxis trägt das ZGDV in besonderem Maße dem Technologietransfer zwischen Hochschulen und Industrie Rechnung. Der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Industrie, Wirtschaft und Forschung erfolgt in erster Linie in Seminaren und Workshops sowie industriellen Forschungsprojekten. Das ZGDV ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Darmstadt. Seit Jahre 1990 ist das ZGDV Rostock ein zweites Standbein. Das Centro de Computação Gráfica in Portugal wurde 1993 ins Leben gerufen. Die ZGDV-Mitglieder sind Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen mit einem besonderen Interesse an der graphischen Datenverarbeitung und ihren Anwendungen.

Das ZGDV ist Gründungsmitglied im INI-GraphicsNet, dem "International Network of Institutions for advanced educat-ion, training and R&D in Computer Graphics technology, systems and applications". Das INI-GraphicsNet mit seinen Standorten Darmstadt (Hauptsitz), Rostock, Guimarães und Coimbra (Portugal), Providence und Omaha (USA), San Sebastian (Spanien), Seoul (Süd-Korea), Singapur und Trento (Italien) ist eines der weltweit größten und leistungsfähigsten Forschungsnetzwerke im Bereich der graphischen Datenver-arbeitung. Die insgesamt mehr als 350 Mitarbeiter und rund 550 studentischen Hilfskräfte des Netzwerks erarbeiteten im Jahr 2006 ein Budget von über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de

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