Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MetriKon 2007: Messen und Bewerten für Softwareprofis

12.10.2007
Ein wichtiger Termin für alle Softwareentwickler, Entscheider und Ingenieure der IT-Branche: Am 15. und 16. November 2007 findet bereits zum zweiten Mal am Fraunhofer-Zentrum in Kaiserslautern der Software-Metrik-Kongress MetriKon 2007 statt.

Die von der Deutschsprachigen Anwendergruppe für Softwaremetrik und Aufwandschätzung e.V. (DASMA) organisierte Fachtagung wartet mit einem internationalen Vortragsprogramm auf, das sich durch Beiträge wissenschaftlicher Spitzenforschung und Erfahrungsberichte aus der industriellen Anwendungspraxis auszeichnet. Die begleitende Fachausstellung gibt die Gelegenheit zum Dialog mit fachspezifischen Dienstleistern und Werkzeuganbietern.

Internationale Fachbeiträge einschlägiger Experten, u. a. vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE oder den Universitäten Berlin und Heidelberg, sind ebenso vertreten wie Berichte erfahrener Praktiker renommierter Unternehmen wie DaimlerChrysler, Robert Bosch oder IBM - um nur einige zu nennen. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Teilnahme an Tutorien zu Softwaremessverfahren und Kostenschätzung. Im Vorfeld der Fachtagung können am 14. November zusätzlich Zertifikatsprüfungen für die COSMIC Full Function Point Method sowie die IFPUG Function Point Analysis abgelegt werden.

Der Richtung weisende Fachkongress ist der einzige seiner Art in Deutschland mit dem Schwerpunkt Messen und Bewerten und daher Treffpunkt für internationale Spezialisten aus Industrie und Forschung. Die jährlich stetig anwachsende Teilnehmerzahl bestätigt die hohe Bedeutung der Thematik für die gesamte Informations- und Kommunikationsbranche. Praktiker und Entscheidungsträger können sich in einem verdichteten Programm über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung informieren und erhalten im intensiven Austausch mit Anwendungsprofis aus der Industrie wertvolle Anregungen für die eigene betriebliche Praxis.

... mehr zu:
»MetriKon »Softwaremetrik

Traditionell umfassen die Beiträge der MetriKon-Tagungen Aspekte wie Vergleich, Einführung und Bewertung zielorientierter Softwaremetriken sowie praktische Erfahrungen mit industriell genutzten Methoden zur Abschätzung von Entwicklungsaufwänden in Softwareprojekten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Fragen des quantitativen Projektmanagements und -controllings sowie Möglichkeiten zur Werkzeugunterstützung ausgewählter Verfahren. Dass dabei auch die Arbeiten ambitionierter Nachwuchswissenschaftler nicht zu kurz kommen, zeigt die Auszeichnung der besten Diplomarbeit auf dem Gebiet Softwaremetriken und Aufwandsschätzung. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der Abendveranstaltung am Ende des ersten Konferenztages bereits zum fünften Mal verliehen.

Wer nicht zur Metrikon nach Kaiserslautern kommen kann, sollte sich die ESEM 2008 vormerken: Als Mitbegründer des "International Software Engineering Research Network" (ISERN) richtet das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern am 9. und 10. Oktober nächsten Jahres die größte internationale Konferenz zum Thema "Empirical Software Engineering and Measurement" aus. Auch hier werden sich alle namhaften internationalen Experten versammeln, die sich mit der Thematik "Messen und Bewerten von Software" befassen.

Ansprechpartner:
Dr. Frank Seelisch
Fraunhofer IESE
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern
Telefon: 0631 / 6800-6000
Telefax: 0631 / 6800-1699
http://www.iese.fraunhofer.de
frank.seelisch@iese.fraunhofer.de
Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklung. Die Produkte unserer Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen, Telekommunikations- einrichtungen und Telematikanlagen über Informationssysteme und medizintechnische Geräte bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Unsere Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit sind wir der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe - vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer tragen wir seit über einem Jahrzehnt maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagieren wir uns gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 56 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten wir die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Patrick Leibbrand | idw
Weitere Informationen:
http://metrikon.de/
http://www.iese.fraunhofer.de
http://www.iese.fraunhofer.de/fhg/Images/MetriKon2007Kurzprogramm_tcm175-100189.pdf

Weitere Berichte zu: MetriKon Softwaremetrik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena
16.10.2017 | Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

nachricht bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer
13.10.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise