Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Expansion des gemeinnützigen Gewebespende-Netzwerkes in Deutschland

11.10.2007
Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation zur aktuellen Situation der Gewebespende nach Inkrafttreten des Gewebegesetzes

Am 25. Oktober 2007 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH - gemeinnützige Gesellschaft - (DGfG) eine Fachtagung als Auftaktveranstaltung des gemeinnützigen Gewebenetzwerkes in Deutschland: ?Gewebespende, Prozessierung und Verteilung in Deutschland?. Als Referenten stehen Experten aus dem medizinischen Umfeld und Vertreter aus dem Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung. Neben der Darstellung der aktuellen Situation der Gewebemedizin in Deutschland nach Inkrafttreten des Gewebegesetzes am 01. August 2007 gibt die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH einen Ausblick auf ihre weitere Entwicklung und die des gemeinnützigen Gewebenetzwerkes in Deutschland.

"Nachdem es bereits im Vorfeld des Gewebegesetzes zu zahlreichen Irritationen zur Organisation der Gewebespenden, insbesondere im Zusammenhang mit Organspenden, gekommen war, setzten wir uns klare Ziele", erklärte Holger Baumann, Sprecher der Gesellschafter der DGfG, im Vorfeld der Tagung. "Um die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Gewebetransplantaten zu gewährleisten, ist es Ziel der DGfG, die in Deutschland seit Jahren bestehende Netzwerkstruktur für Gewebespenden nicht nur zu erhalten, sondern zukünftig weiter auszubauen. Durch die konstruktive Zusammenarbeit mit neuen Partnern eröffnen wir dem Gewebemedizinnetzwerk eine positive Perspektive. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass Gewebespenden und das dazugehörige deutschlandweite Netzwerk auch zukünftig im gemeinnützigen Bereich verbleiben und ausdrücklich von kommerziellen Bestrebungen Dritter abgegrenzt werden", so Baumann weiter.

Aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage besteht die Gefahr, dass sich im Bereich der Gewebemedizin - motiviert durch kommerzielle Interessen - eine Parallelstruktur aufbaut, die bisherige gemeinnützige Einrichtungen zurückdrängt. Ziel der DGfG ist es dagegen, möglichst viele Zentren, in denen Gewebespender betreut, Gewebe prozessiert oder Gewebe transplantiert werden, in das weiterzuentwickelnde Netzwerk einzubinden.

... mehr zu:
»DGfG »Gewebetransplantation

Die Zusammenarbeit und Kooperation innerhalb des gemeinnützigen Netzwerkes beruht auf freiwilliger Basis und verfolgt keinerlei Monopolisierungsbestrebungen. Die Erweiterung des Netzwerkes und die Schaffung transparenter Strukturen innerhalb des Netzwerkes stellen für die drei Gesellschafter der DGfG weitere wichtige Anliegen dar.

Hintergrundinformationen
Die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH - gemeinnützige Gesellschaft - (DGfG) wurde am 01. August 2007 von den drei Gesellschaftern Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsklinikum Leipzig und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, gegründet. Die DGfG ist die Nachfolgegesellschaft der Gemeinnützigen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DSO-G), die zur Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) gehörte.
Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH - gemeinnützige Gesellschaft -
Holger Baumann, Sprecher der Gesellschafter der DGfG,
Telefon: 0511 / 563 559 30, E-Mail: presse@gewebenetzwerk.de
Büro Hannover
Feodor-Lynen-Str. 21
30625 Hannover
Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH - gemeinnützige Gesellschaft
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Anne-Grete Becker
Telefon: 0511 / 563 559 34
Telefax: 0511 / 563 559 55
presse@gewebenetzwerk.de

Stefan Zorn | idw
Weitere Informationen:
http://www.mh-hannover.de/

Weitere Berichte zu: DGfG Gewebetransplantation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie