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Erfahrungswissen älterer Menschen - Ein Nutzen für die Gesellschaft

05.10.2007
Ursula von der Leyen: "Der Erfahrungsschatz der Älteren darf nicht verloren gehen". Bundesfamilienministerin eröffnet Kongress "Erfahrungswissen älterer Menschen - Ein Nutzen für die Gesellschaft" in Heidelberg

"Wir müssen einen grundsätzlich anderen Umgang mit dem Thema Alter lernen. Heute bleiben die Menschen länger gesund und aktiv als in früheren Zeiten.

Ältere Menschen verfügen über enormes Fachwissen, über eine langjährige berufliche Erfahrung und sie haben dank ihres Alters auch mehr Lebenserfahrung als die Jüngeren. Diesen reichen Erfahrungsschatz müssen wir heben zum Wohle der gesamten Gesellschaft", so die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, anlässlich des Kongresses "Erfahrungswissen älterer Menschen - Ein Nutzen für die Gesellschaft" in Heidelberg.

"Die Wirtschaft spürt den Mangel an qualifizierten Fachkräften bereits heute. Um sich für den globalen Wettbewerb fit zu machen, sind Ältere mit ihrer Berufs- und Lebenserfahrung für viele Unternehmen und Betriebe unverzichtbar", so von der Leyen weiter. "Gefragt sind aber auch die Kommunen, Verbände und Organisationen.

Sie müssen ihre Angebote zum freiwilligen Engagement stärker auf die Bedürfnisse und Interessen älterer Frauen und Männer einstellen. Ältere sind ganz besonders an bürgerschaftlichem Engagement interessiert - sie wollen sich und ihr Wissen für sich und andere gleichermaßen einsetzen. Mit unserem generationenübergreifenden Programm ZivilEngagement 'Miteinander - füreinander'

wollen wir deshalb gezielt Ältere über Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements informieren und sie so dafür begeistern", erklärt die Bundesfamilienministerin. Die Initiative vernetzt, berät, qualifiziert und fördert die verschiedenen Initiativen und macht so die unterschiedlichen Facetten bürgerschaftlichen Engagements und ihren Wert für die Engagierten wie für die Gesellschaft deutlich. Mehr als 23 Millionen Menschen in Deutschland sind bereits ehrenamtlich tätig.

Die Tagung in Heidelberg beschäftigt sich mit zentralen Fragen des demografischen Wandels: Wie kann das enorme Erfahrungswissen älterer Menschen in der Arbeitswelt, in der Gesellschaft und im Dialog der Generationen besser als bisher genutzt werden? Grundlage dafür sind die Ergebnisse des Fünften Altenberichts der Bundesregierung.

| BMFSFJ
Weitere Informationen:
http://www.bmfsfj.de

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