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World Wide Space im Dialog

26.09.2007
Öffentliches Kolloquium im Sonderforschungsbereich "Nexus"

Digitale Umgebungsmodelle ermöglichen neuartige orts- und kontextbezogene Anwendungen, die sich automatisch an das Umfeld des Benutzers anpassen. Beispiele sind Navigationssysteme, die den Weg zum nächsten Restaurant weisen oder digitale Globen wie Google Earth.

Solche Umgebungsmodelle stehen im Mittelpunkt des Sonderforschungsbereichs "Nexus" (Umgebungsmodelle für mobile kontextbezogene Systeme) an der Universität Stuttgart. Im Rahmen eines öffentlichen Kolloquiums mit dem Titel "Auf dem Weg zum World Wide Space" suchen die Wissenschaftler den Dialog mit Experten aus der Industrie.

Zeit: 5. Oktober ab 9.30 Uhr
Ort: Stuttgart-Vaihingen, Universitätsstraße 38 (Informatikgebäude),
Hörsaal 38.01
Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.
In dem auf spannenden Diskurs angelegten Kolloquium werden aktuelle Trends, treibende Faktoren und Visionen zu den Themen "Positionierung, Sensorik, Geodaten", "Visualisierung" sowie "Datenmanagement" gegenübergestellt. Hierzu konnten renommierte Referenten gewonnen werden, die die Zukunft dieses dynamischen Forschungsgebiets mitbestimmen. So zeigen Dr. Helmut Blomenhofer von der Thales ATM in Korntal-Münchingen sowie Dr. Norbert Haala vom Institut für Photogrammetrie der Uni Stuttgart, wie das Satelliten-Navigationssystem "Galileo" in Verbindung mit Sensornetzen schon in wenigen Jahren die zentimetergenaue Lokalisierung von Objekten ermöglichen dürfte. Prof. Dieter Fellner vom Fraunhofer Institut für Geographische Datenverarbeitung sowie Prof. Daniel Weiskopf vom Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme der Uni Stuttgart befassen sich mit der graphischen Aufbereitung der Daten in mobilen Umgebungen und auf mobilen Geräten. Hier geht es zum Beispiel um die Frage, wie Umgebungsinformationen auf verschiedenen Displays sichtbar gemacht werden können und welche Benutzeroberflächen man hierfür braucht.
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»Google »Umgebungsmodell

Welche Datenstrukturen und Systemarchitekturen erforderlich sind, um die riesigen Datenmengen zu verwalten und einen schnellen Zugriff zu gewährleisten, steht im Mittelpunkt des Themenblocks Datenmanagement. Hier wird von Google der Datenbankspezialist Dr. Nelson Mattos, Vice President Engineering EMEA, erwartet. Seitens der Uni Stuttgart ergründen Prof. Bernard Mitschang, Direktor des Instituts für Parallele und Verteilte Systeme (IPVS), sowie Prof. Hinrich Schütze, Direktor des Instituts für Maschinelle Sprachverarbeitung, wie Informationen aus natürlichen Texten erkannt und in Umgebungsmodelle integriert werden können.

Die Vision des Sonderforschungsbereichs Nexus an der Universität Stuttgart ist ein föderiertes Umgebungsmodell, das durch eine Vielzahl von Sensoren gespeist wird. Durch die Verknüpfung von Geodaten und Sensordaten entsteht so ein detailliertes und hoch dynamisches Modell. Dieses soll durch ein offenes System verwaltet werden, in das analog zum heutigen World Wide Web jeder eigene Modelle einbringen kann. Neben Informatikern sind Forscher aus den Disziplinen Elektrotechnik, Photogrammetrie, Fertigungstechnik, Technikphilosophie und Betriebswirtschaft beteiligt.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.nexus.uni-stuttgart.de/kolloquium2007 sowie beim Sprecher des Sonderforschungsbereichs, Prof. Kurt Rothermel, Institut für Parallele und Verteilte Systeme, Kurt.Rothermel@informatik.uni-stuttgart.de

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.nexus.uni-stuttgart.de/kolloquium2007

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