Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2. VPM Vaccine Development Days / Impfstoffentwicklung: Von der Forschung zum Patienten

24.09.2007
Weltweit arbeiten Forscher mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Impfstoffe und Therapien für Krankheiten wie Krebs, Aids, Malaria, Tuberkulose oder Grippe.

Auf den "2. VPM Vaccine Development Days" im Rahmen der BIOTECHNICA 2007 in Hannover geben Experten aus Deutschland und Europa vom 9. bis 11. Oktober einen Überblick über den Stand der Entwicklung. Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft, Pharmaindustrie, Wirtschaft und Politik diskutieren, wie der Weg von der Forschung bis in die medizinische Praxis verkürzt werden kann. Rund 160 Teilnehmer werden erwartet.

Der Weg neuer Impfstoffe und Therapien ist lang. Manchmal zu lang.
Bei einer Entwicklungszeit von bis zu zehn Jahren gelangt nur ein Bruchteil der Impfstoffe auf den Markt. Um diesen Weg zu verkürzen, richtet die hannoversche Entwicklungsgesellschaft Vakzine Projekt Management (VPM) gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Impfstoffforschung, Hannover, die in Deutschland einmalige Tagung aus. Ziel der Veranstalter ist es, "die Entwicklung innovativer Impfstoffe in Deutschland und Europa zu fördern und schneller zur Marktreife zu führen", wie VPM-Geschäftsführer Dr. Albrecht Läufer betont. Bereits die Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr habe gezeigt, so der einhellige Tenor der Teilnehmer, dass die VPM- Tagung eine wichtige Plattform sei, um die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu vertiefen. Im Vergleich zu rein wissenschaftlich ausgerichteten Veranstaltungen sind die VPM Vaccine Development Days interdisziplinär angelegt. Zum Teilnehmerkreis gehören Pharmamanager, Investoren und Wissenschaftler aus der Grundlagenforschung sowie der klinischen und präklinischen Entwicklung.
"Die thematische Bandbreite und die fachliche Tiefe ermöglichen einen Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette auf dem Gebiet innovativer Impfstoffe und Biopharmazeutika", ist Läufer überzeugt.

Aktuelle Forschungsergebnisse zu Impfstoffentwicklungen aus den Bereichen Krebs und Infektionskrankheiten bilden den fachlichen Schwerpunkt der dreitägigen Veranstaltung. Daneben werden in weiteren Vorträgen Fragen der Finanzierung, Lizenzierung und Entwicklungskooperationen erörtert.

... mehr zu:
»VPM »Vaccine

Die 2. VPM Vaccine Development Days sind Bestandteil des Konferenzprogramms der BIOTECHNICA 2007. Veranstaltungsort ist das Convention Center, Saal 1B, auf dem Messegelände. Parallel dazu richtet die International Vaccine Initiative am 8. Oktober einen Workshop zum Thema "Finanzierung von Aids-Vakzinen" aus.

Vakzine Projekt Management GmbH (VPM) VPM (Vakzine Projekt Management GmbH, Hannover) entwickelt Impfstoffe und Biopharmazeutika. VPM wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Deutsche Stiftung Impfstoffforschung

Die Stiftung wurde im Jahr 2002 von der damaligen Kreissparkasse Hannover eingerichtet. Zweck der Stiftung sind die Förderung der Forschung und des Forschungsnachwuchses sowie der Öffentlichkeitsarbeit auf dem Gebiet der Impfstoffe.

Katharina Siebert | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.messe.de

Weitere Berichte zu: VPM Vaccine

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise