Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Operieren ohne Sicht - GPS im OP: Mit Demonstration am Modell

18.09.2007
Vortrag für Patienten und die interessierte Bevölkerung am 24. September 2007, 18.00 Uhr, Hörsaal Chirurgie, Geb. 57 des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg/Saar

Referent: Dr. med. Ulf Culemann, Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS)

Dr. Culemann wird Ihnen die Grundlagen der intraoperativen Computernavigation an praktischen Beispielen erläutern. Sie haben hier bei uns im Universitätsklinikum des Saarlandes nun die Möglichkeit, an Kunststoffknochen selbst "Hand anzulegen" und können somit Einblicke in Bereiche gewinnen, die Ihnen sonst verschlossen sind.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem IVU - Interessenverband für Unfallverletzte Deutschland e.V. statt; Vorsitzender ist Professor Dr. Werner Knopp, Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikum des Saarlandes.

In Homburg wurde ein Schwerpunktzentrum zur Weiterentwicklung der Anwendung navigierter (gesteuerter) Operationsverfahren in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie etabliert.

Computerassistierte Techniken haben in den letzten Jahren im unfallchirurgischen und orthopädischen OP-Bereich immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Die klassischen Verfahren zur operativen Frakturstabilisierung hatten zum Ziel, den verletzten Knochen anatomisch korrekt wieder herzustellen. Mit dieser Methode konnten gute funktionelle Ergebnisse erreicht werden. Die notwendige ausgiebige Freilegung des verletzten Knochens kann jedoch zu Beeinträchtigung der Durchblutung des Knochens führen. Aus diesem Grund wurden schonende (minimal invasive) Verfahren entwickelt. Der verletzte Knochen wird in geringerem Umfang freigelegt und die Blutversorgung des Knochens äußerst gering beeinträchtigt. Diese schonende (minimal invasive) Operationstechnik gelingt unter Zuhilfenahme der intraoperativen Röntgendarstellung der Fraktur.

Computerassistierte Operationstechniken stellen nun eine Weiterentwicklung der bereits etablierten minimal invasiven Operationstechniken dar.

Mit diesen gesteuerten Operationsverfahren bleibt der Chirurg weiterhin der Operateur, aber seine durchgeführten Operationsschritte kann er zusätzlich am Bildschirm besser kontrollieren. Damit ist ein präziseres Operationsergebnis zu erreichen. Wie beim Autofahren durch das GPS das Ziel leichter zu finden ist, so bleibt es doch erforderlich, das Auto selbst zu fahren.

Im orthopädischen Bereich ist die navigierte Operationstechnik beim Einsetzen von künstlichen Gelenken bereits ein etabliertes Verfahren, im unfallchirurgischen Bereich ist diese Methode jedoch schwieriger anzuwenden, da Frakturen nicht planbar und nicht vorhersehbar sind, ebenso ist der Frakturverlauf in gleicher Region immer wieder unterschiedlich.

Kontakt für Rückfragen:

Dr. med. Ulf Culemann, Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), Tel. (06841) 16- 22683, E-Mail: chucul@uks.eu

IVU - Interessenverband für Unfallverletzte Deutschland e.V.

Vorsitzender: Professor Dr. Werner Knopp, Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), Tel. (06841) 16- 22626, E-Mail: chwkno@uks.eu

Info-Telefon des IVU:
Tel. 0178 555 0178
Geschäftsstelle im Saarpfalz-Kreis
Rudolf Speer
Beulke & Speer, Am Schloß
66482 Zweibrücken
Tel.: (06332) 92840 Fax: 928484
Der Interessenverband für Unfallverletzte (IVU) wurde 1991 in Homburg von Professor Giebel, nun Chefarzt der Unfallchirurgischen Klinik des Kreiskrankenhauses in Lüdenscheid, gegründet. Seit September 2005 ist Professor Dr. Werner Knopp, Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums des Saarlandes der Vorsitzende.

Im Interessenverband für Unfallverletzte (IVU) sind aktive und passive Mitglieder vertreten. Unter aktiven Mitgliedern, die beratend dem Interessenverband zur Seite stehen, sind sehr viele ehemalige Verunfallte, die aus eigener Erfahrung ihr Wissen in den Verband einbringen und Beratung durchführen. Alle Mitglieder arbeiten uneigennützig im Sinne der Hilfestellung für Unfallverletzte.

Welche Ziele verfolgt der Verband?
Hilfestellung für den Unfallverletzten bei der Überwindung von Verletzungsfolgen im gesundheitlichen, beruflichen und auch im privaten Bereich mit dem Ziel, ihm bei der gesellschaftlichen Wiedereingliederung behilflich zu sein.
Beratung durch Mitglieder, die selbst einmal unfallgeschädigt waren.
Bei Problemen wie z.B. Antrag beim Versorgungsamt, Ärger mit der Unfallversicherung, evtl. Schadensersatzanspruch, Probleme mit der Berufsgenossenschaft (Unfallrente), ärztliche Gutachten usw. wird Hilfestellung geboten.

Kostenlose erste Beratung für Mitglieder, über die Vorgehensweise eines evtl. Rechtsstreites, durch Rechtsanwälte des Verbandes.

Besuche von Mitgliedern des IVU während der stationären Behandlung in Krankenhäusern, z.B. in der Unfallchirurgie des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg, in der chirurgischen Abteilung des evangelischen Krankenhauses in Zweibrücken, evtl. auch in der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses St. Ingbert.

Saar - Uni - Presseteam | idw
Weitere Informationen:
http://www.uniklinikum-saarland.de/de/einrichtungen/kliniken_institute/unfallchirurgie

Weitere Berichte zu: IVU Operationstechnik UKS Wiederherstellungschirurgie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?
28.06.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Willkommen an Bord!
28.06.2017 | Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive