Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bremer Verbindungsspezialisten präsentieren Forschungsergebnisse vor internationalem Fachpublikum

17.09.2007
Unter den etwa 250 verschiedenen Fügetechniken sind das Laserschweißen von Aluminiumlegierungen sowie das Verbinden von Aluminium und Stahl ganz besondere Herausforderungen.

Beides sind Spezialgebiete des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik (BIAS), und mit seiner Einrichtung "Centr-Al" bietet das Institut der Wirtschaft in diesem Bereich einen außerordentlichen Service an.

Das Kompetenzzentrum für Laserschweißen von Aluminiumlegierungen stellt Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung anwendungsbereit zur Verfügung und unterstützt Industriepartner branchenübergreifend bei der Einführung neuer Technologien. "Centr-Al"-Leiter Dr.-Ing. Mattias Schilf und sein Team vertreten das BIAS nun mit einem Messestand und Vorträgen während der "Großen Schweißtechnischen Tagung 2007" des "Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e. V." (DVS) in Basel: 16. bis 18. September 2007 im Kongresszentrum Basel, Stand 136.

Mit jährlich mehr als tausend Fachbesuchern aus dem ganzen europäischen Raum zählt der DVS-Kongress zu den wichtigsten Plattformen der Schweißtechniker. Unter dem Motto "Die Verbindungs Spezialisten 2007" fasst der DVS nun erstmals drei Vortragsveranstaltungen und eine große Aktionsfläche mit Industrieforum zusammen. Zudem veranstaltet die DVS-Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. ein Forschungsforum, in dessen Rahmen Hochschulen, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, das Forschungszentrum Jülich und andere Forschungsinstitute das ganze Spektrum der fügetechnischen Anwendungsforschung vorstellen.

... mehr zu:
»Fügetechnik

Auch neueste Forschungsergebnisse werden präsentiert. So zeigt das BIAS auf seinem Messestand unter anderem moderne Aluminiumbauteile, die mit Hilfe neuer Fügetechniken gefertigt wurden und inzwischen auch industriell in Serie hergestellt werden. Mit seinem Vortrag "Ansätze zum Laserstrahlfügen für Aluminium-Stahl-Verbindungen im Schiffbau" gibt Dr.-Ing. Mattias Schilf Einblicke in Lösungsmöglichkeiten, die das Schweißen mit Lasern bietet. Darüber hinaus engagiert sich das BIAS im Studententreff der Tagung, mit dem die DVS den fügetechnischen Nachwuchs fördern möchte. Studenten und Jungingenieure können dort ihre Arbeitsergebnisse präsentieren. BIAS-Wissenschaftler Dipl.-Wirt.-Ing. Daniel Reitemeyer nutzt das Forum, um die BIAS-Forschungen vorzustellen und junge Menschen für eine wissenschaftliche Karriere in Bremen zu gewinnen.

(Sabine Nollmann)

Ihr Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Matthias Schilf (BIAS, Leiter "Centr-Al")
E-Mail: centr-al@bias.de oder schilf@bias.de
Telefon: 0421 218-51 17 oder 0172 707 13 14

Matthias Schilf | idw
Weitere Informationen:
http://www.bias.de
http://www.die-verbindungs-spezialisten.de/2007

Weitere Berichte zu: Fügetechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge
17.01.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

17.01.2017 | Physik Astronomie

Wasser - der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

17.01.2017 | Geowissenschaften

Kieselalge in der Antarktis liest je nach Umweltbedingungen verschiedene Varianten seiner Gene ab

17.01.2017 | Biowissenschaften Chemie