Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HAI 2007: Schonendere OPs durch punktgenaue Muskelentspannung

10.09.2007
Hauptstadtkongress der DGAI für
Anästhesiologie und Intensivtherapie (HAI 2007)
13. bis 15. September 2007, bcc Berliner Congress Center

Punktgenaue Muskelentspannung sorgt für schonendere Operationen

Erst durch eine Muskelentspannung, die sogenannte Muskelrelaxation, werden viele Operationen und Eingriffe ermöglicht. Sie erleichtert das Einführen des Beatmungsschlauchs in die Luftröhre, schafft optimale Operationsbedingungen für den Chirurgen und verringert den Bedarf an Narkosemitteln.

In Zukunft wird der Einsatz dieser Muskelrelaxantien, so nennt sich die Medikamentengruppe, welche die Entspannung herbeiführt, noch genauer steuerbar - und Operationen damit noch schonender für die Patienten.

Über die zu erwartenden Weiterentwicklungen auf dem Gebiet informiert Frau Professor Dr. med. Gabriele Nöldge-Schomburg, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie an der Uniklinik Rostock auf dem HAI 2007 in Berlin.

Am Ende einer Operation muss die Wirkung muskelentspannender Medikamente punktgenau und vollständig beendet werden. "Dies ist wichtig, damit die Patienten keine Atem- und Schluckbeschwerden bekommen und postoperative Komplikationen vermieden werden", erläutert Nöldge-Schomburg. Um kritische Situationen zu verhindern, sei es notwendig, die Blockade der Muskeln mit entsprechenden Geräten zu überwachen.

"In Zukunft werden aber vor allem auch Medikamente eine Rolle spielen, welche die Wirkung der Muskelrelaxantien aufheben", so Nöldge-Schomburg. Ein neues Präparat stehe bereits kurz vor der Zulassung. Es handelt sich dabei um einen Wirkstoff, der die Muskelrelaxantien in kürzester Zeit einschließt und so unwirksam macht.

TERMINHINWEISE

Kongress-Pressekonferenz
Donnerstag, 13. September 2007, 11.00 bis 12.00 Uhr
Raum C04; bcc Berliner Congress Center, Alexanderstraße 11, 10178 Berlin
Sitzung
Endlich: Punktgenaue Muskelrelaxation oder die Erfüllung chirurgischer Wünsche
Freitag, 14. September 2007; 10.15 bis 12.15 Uhr,
Raum A03, bcc Berliner Congress Center, Alexanderstraße 11, 10178 Berlin
ANTWORTFORMULAR
___Ich werde den HAI 2007 in Berlin persönlich besuchen.
___Ich werde die Kongress-Pressekonferenz am 13. September persönlich besuchen.
___Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über die Themen des Kongresses ___per Post/___per E-Mail.

___Ich kann leider nicht kommen. Bitte schicken sie mir die Pressemappe.

NAME:
MEDIUM:
ADRESSE:
TEL/FAX:
E-MAIL:
Pressekontakt für Rückfragen:
DGAI Pressestelle
Silke Jakobi
Postfach 30 11 20
D-70451 Stuttgart
Tel.: 0711 89 31 - 163
Fax: 0711 89 31 - 167
E-Mail: jakobi@medizinkommunikation.org

| idw
Weitere Informationen:
http://www.HAI2007.de
http://www.DGAI.de

Weitere Berichte zu: Muskelentspannung Muskelrelaxantie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise