Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nutzung von Röntgenquellen zur Abbildung molekularer Prozesse

05.09.2007
Hochkarätige Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt diskutieren mit Göttinger Forschern

Über Perspektiven der Erzeugung und Nutzung neuer Röntgenquellen zur mikroskopischen Abbildung molekularer Prozesse diskutieren Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt mit Göttinger Forschern am 11. und 12. September 2007.

Dabei geht es um Strahleneigenschaften, mit denen sich höchste räumliche Auflösung bei der Beobachtung dieser Prozesse und hohe Zeitauflösung kombinieren lassen.

Der internationale Workshop "Advanced X-Ray Photonic: Pushing limits in time and space" wird im Vorfeld des Göttinger Courant Forschungszentrums Röntgen-Photonik an der Georg-August-Universität veranstaltet. Zu den Vortragenden zählen unter anderem Nachwuchswissenschaftler von dem Forschungsinstitut für Atom- und Molekularphysik in Amsterdam (Niederlande) und der Harvard University, Cambridge (USA).

"Uns stellt sich die spannende Frage, wie schnell sich Vorgänge in der Natur fotografieren oder filmen lassen. Um schnelle Strukturveränderungen von Molekülen zu beobachten, setzen wir in der wissenschaftlichen Forschung kurze, sogenannte Röntgenblitze ein", erläutert Prof. Dr. Tim Salditt, Koordinator des Workshops und Direktor des Instituts für Röntgenphysik der Universität Göttingen. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsergebnisse. Unter anderem werden neue Konzepte zur Erzeugung von Röntgenstrahlung und die Nutzung solcher Strahlung für Untersuchungen in der Biophysik vorgestellt.

In dem geplanten interdisziplinären Courant Forschungszentrum Röntgen-Photonik sollen ausgewählte, hochkarätige Nachwuchswissenchaftler in Göttingen neue Experimentiertechniken unter Einsatz von Röntgenstrahlung entwickeln und anwenden. Verbesserte mikroskopische Abbildungen mithilfe von Röntgenstrahlung sind auch ein wichtiges Ziel des neu eingerichteten Sonderforschungsbereichs zur photonischen Abbildung auf der Nanometerskala (SFB 755 - Nanoscale Photonic Imaging).

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Tim Salditt
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Physik, Institut für Röntgenphysik
Friedrich-Hund-Platz 1, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-9427, Fax (0551) 39-9430
e-mail: tsaldit@gwdg.de

Marietta Fuhrmann-Koch | idw
Weitere Informationen:
http://www.physik.uni-goettingen.de

Weitere Berichte zu: Göttinger Nachwuchswissenschaftler Röntgenquelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung
26.07.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln
26.07.2017 | Technische Hochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heilpflanze Arnika ist in Norddeutschland genetisch arm dran

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Drei Generationen an Sternen unter einem Dach

27.07.2017 | Physik Astronomie

Kieler Projekt „FucoSan – Gesundheit aus dem Meer“ erhält 2,2 Millionen Euro

27.07.2017 | Förderungen Preise