Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuropathologen forschen unter Hochdruck an der Alzheimer-Krankheit

03.09.2007
52. Jahrestagung der DGNN beginnt am Mittwoch in Greifswald

Vom 5. bis zum 8. September 2007 findet in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald die Deutsch-Polnische Gemeinschaftstagung für Neuropathologie mit internationaler Beteiligung, zugleich 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN), statt.

Bei der diesjährigen Tagung stehen die dramatischen Entwicklungen bei der Alzheimer-Krankheit, aber auch aktuelle Forschungsergebnisse bei der Behandlung von Hirntumoren, Muskelkrankheiten, bei der Creutzfeld-Jakob-Krankheit und bei Entzündungen des Nervensystems wie die Multiple Sklerose im Vordergrund. Es werden 120 Experten aus Deutschland, Polen, USA, England, Schweiz, Österreich, Lettland und Japan erwartet. Der Kongress wird vom Universitätsprofessor Rolf Warzok veranstaltet, der an der Universität Greifswald die einzige Abteilung für Neuropathologie* in Mecklenburg-Vorpommern leitet.

"Der Kongress dient in erster Linie der Vermittlung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse", betonte der Greifswalder Neuropathologe Prof. Rolf Warzok. "Aufgrund der demografischen Entwicklung steht die Alzheimer-Krankheit im Brennpunkt des Kongresses. Weltweit, auch in Greifswald, wird unter Hochdruck an der noch unheilbaren Erkrankung geforscht, die sich immer mehr in ihren Ausmaßen auch zu einem gesellschaftlichen Problem entwickelt." Darüber hinaus soll das dreitägige Symposium die Neuropathologen und alle Fachärzte, die sich mit der Erforschung von neurologischen Krankheiten befassen, zusammenbringen. "Dabei wird den Kontakten zwischen deutschen und polnischen Wissenschaftlern ein besonderer Stellenwert beigemessen, was unter anderem darin seinen Ausdruck findet, dass der Kongress von der Kommunalgemeinschaft Europaregion POMERANIA e.V. unterstützt wird", so Warzok.

Krankheiten auf der Spur: Die *Neuropathologie ist ein Teilbereich der Medizin, der sich mit der Diagnostik und Ursachenforschung von Krankheiten des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven und der Muskulatur befasst. Dabei stehen Untersuchungen von Gewebsproben unter dem Mikroskop im Vordergrund. Das Gewebe wird entweder bei neurochirurgischen Operationen oder oder gezielt zur Klärung von Erkrankungen der Muskulatur und Nerven entnommen. Darüber hinaus werden Methoden der Immunhistochemie, ein hoch spezialisiertes Verfahren zur Identifikation und Klassifizierung von Tumorzellen, und der Elektronenmikroskopie eingesetzt. In neuer Zeit wird vermehrt das im Gewebe enthaltene Erbmaterial (DNA) untersucht.

Veranstaltungsort: Greifswald, Alfried Krupp Kolleg, Martin-Luther-Straße 14

Empfang des Oberbürgermeisters:
Mittwoch, 5. September 2007, 19.00 Uhr im Rathaus
Universitätsklinikum Greifswald
Institut für Pathologie
Stellv. Direktor/Tagungspräsident
Leiter der Abteilung für Neuropathologie
Prof. Dr. med. Rolf W. Warzok
Friedrich-Loeffler-Straße 23 e, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-57 15
F +49 3834 86-57 04
E warzok@uni-greifswald.de

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-greifswald.de
http://www.dgnn.de/kongress2007/

Weitere Berichte zu: Alzheimer Multiple Sklerose Neuropathologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil
14.12.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF
13.12.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten