Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tagung der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie in Saarbrücken

31.08.2007
Europaweit größte interdisziplinäre Veranstaltung mit rund 500 Teilnehmern

Die Deutsche Gesellschaft für Elektronenmikroskopie e.V. (DGE) richtet ihre diesjährige Tagung "Microscopy Conference 2007" vom 2. bis 7. September auf dem Campus der Universität des Saarlandes aus.

Die internationale Veranstaltung ist mit rund 500 Teilnehmern aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz die größte in diesem Jahr im europäischen Raum. Ihre Themen richten sich vor allem an wissenschaftliche Anwender in Labors und Forschung der Bereiche Physik, Elektrotechnik, Werkstoffwissenschaft , Medizin, Biologie u.a.. Die Tagung ist stark interdisziplinär geprägt und führt auch Wissenschaftler und Geräteentwickler aus der Industrie zusammen. Einer der Schwerpunkte in diesem Jahr ist die medizinische Forschung.

Saarländische Gastgeber der Tagung sind Anatomie-Professor Dr. Pedro Mestres, Homburg, und der Experimentalpyhsiker Professor Dr. Uwe Hartmann, Saarbrücken.

Das Elektronenmikroskop ist mit seinen vielfältigen Anwendungsgebieten aus der modernen Wissenschaft nicht mehr wegzudenken. Entwickelt wurde es bereits 1931 vom Deutschen Ernst Ruska, der für seine Forschungen 1986 den Physik-Nobelpreis erhielt. Zu den aktuell spannenden Anwendungsgebieten gehört beispielsweise in der Werkstoffprüfung das Sichtbarmachen feinster Haarrisse. In der Medizin eröffnet es auf molekularer Ebene Einblicke in Feinstrukturen von Nervenzellen, den zellulären Stofftransport oder kommt Viren auf die Spur. Die Wirkweise des Elektronenmikroskops: Ein fein gebündelter Elektronenstrahl fährt über die Oberfläche des Untersuchungsobjektes. Der dabei zurückgestreute Elektronenstrom wird erfasst und auf einem Bildschirm dargestellt.

Tagungsauftakt am Montag ist die Eröffnungsveranstaltung ab 8.30 Uhr im Physikgebäude (genaue Bezeichnung?) mit Vertretern der Landesregierung und dem Präsidenten der Universität des Saarlandes, Professor Volker Linneweber. In einer kurzen Zeremonie werden dabei auch die diesjährigen Preisträger des von der DGE ausgelobten Ernst-Ruska-Preises geehrt: Professor Hiroshi Jinnai, Professor Richard. J. Spontak und Prof. Paul A. Midgley, die sich mit Vorträgen über ihre jeweiligen Fachgebiete - zwei nicht-biologische und ein biologisches Thema - vorstellen.

In Vorträgen, Workshops und Plenarveranstaltungen tauschen sich die Material- und Biowissenschaftler dann im Rahmen eines dicht gefüllten Programms fünf Tage lang aus - von der Krebsdiagnostik bis zur Nanotechnologie lässt die mit international renommierten, darunter auch saarländischen, Referenten besetzte Tagung keinen Anwendungsbereich moderner, mikroanalytischer Mikroskopierverfahren und verwandter Techniken aus.

Begleitet wird die Veranstaltung von einer Industrie-Messe, auf der sich 30 Firmen und Geräteentwickler mit ihren neuesten Produkten präsentieren.

Fragen beantwortet Ihnen:
Prof. Dr. med. Pedro Mestres
Telefon 06841/16-26141

Saar - Uni - Presseteam | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

Weitere Berichte zu: DGE Elektronenmikroskop Elektronenmikroskopie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE